Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Informationen im Zusammenhang mit dem "Coronavirus" (SARS-CoV-2)

Auf dieser Seite finden Sie die Informationen der Gemeinde Bechhofen im Zusammenhang mit den Entwicklungen zum sog. Coronavirus (SARS-CoV-2).

Die Seite wird laufend aktualisiert.

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Lokale Nachrichten & Berichte

Artikel vom 30.07.2020

Wechsel an der Stadtspitze von Le Blanc

Bechhofen – Nachdem die Sozialisten 37 Jahre lang das Stadtoberhaupt gestellt hatten, wurde nun der konservative Kandidat Gilles Lherpinière ins Amt gewählt. Die Amtsinhaberin Annick Gombert unterlag in der Stichwahl, die corona-bedingt erst jetzt im Juli stattfand. Der neue Bürgermeister gehört keiner Partei an, sondern vertritt die Liste „Le Blanc, ville d’avenir“ (Le Blanc, Stadt der Zukunft). Er war zuvor sechs Jahre Stadtrat. Herr Lherpinière bewirtschaftet seit Jahrzehnten einen Bauernhof, wo er Pferde züchtet. Ein wichtiges Ziel für die Stadt seien der Erhalt und die Stärkung des lokalen Krankenhauses. Jedoch möchte er dabei nicht gegen die Klinik der Kreisstadt Chateauroux arbeiten, sondern auf Kooperation setzen. Ferner liegt ihm mehr Sauberkeit in der Stadt am Herzen, um Le Blanc attraktiver zu gestalten. Bechhofens Bürgermeister Helmut Schnotz hat seinem neuen französischen Kollegen Glückwünsche übermittelt. Man hofft im Partnerschaftskomitee der Marktgemeinde, das neue Stadtoberhaupt bei einem Besuch im kommenden Jahr kennenlernen zu können.

„Corona-Kirchweih“ in Bechhofen

Einen betont ruhigen Verlauf nahm das diesjährige Kirchweihfest in Bechhofen. Da coronabedingt kein Festzelt und auch kein Vergnügungspark aufgestellt werden konnte, wickelte sich das festliche Treiben in den Gaststätten oder auch zuhause im Familienkreis ab. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf festlichen Speisen und Getränken.

Am Vormittag hatte Pfarrerin Barbara Osterried-O’Toide zum Festgottesdienst in die Johanniskirche eingeladen. Dabei wurden am Ende alle Besucher mit einem Kirchweihküchle zum Mitnehmen überrascht. Gegen Abend erfreute der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Birgit Abt die Festbesucher mit einem musikalischen Ständchen vor der Katharinenkirche (Bild).

Vermisst wurde jedoch die allgemeine Freude und Ausgelassenheit, die bei Kirchweihfesten allgemein üblich ist. So hofft man, im nächsten Jahr wieder

eine Kirchweih unter normalen Umständen mit einem entsprechenden Angebot und Programm feiern zu können.                   

   

90. Geburtstag von Georg Lindörfer in Bechhofen

Seinen 90. Geburtstag feierte am 11. August Georg Lindörfer in der Kanalstraße 8 in Bechhofen. Er wurde in seinem Wohnort geboren und wuchs dort mit drei Geschwistern auf. In Bechhofen besuchte er auch die Schule. Dabei zeigte sich bei ihm schon bald ein großes Interesse für den Maschinenbau und technische Aktivitäten. Deshalb besuchte er die Maschinenbauschule in Ansbach.

In der mittelfränkischen Regierungshauptstadt war er 15 Jahre in einer technischen Werkstatt tätig, bevor er zu einem in Ansbach angesiedelten Großunternehmen der Autozulieferbranche wechselte. Dort war er dann bis zum Eintritt in den Rentenstand im Jahr 1993 tätig. Rückblickend erinnert er sich an die erste Zeit seiner Berufstätigkeit, während der er zunächst mit dem Fahrrad, dann mit der Bahn und später mit dem Motorrad und dem Auto zu seiner Arbeitsstelle nach Ansbach gefahren war.

Im November 1959 hatte er seine ebenfalls aus Bechhofen stammende Frau Luise, geborene Meier, geheiratet. Sie ist vor drei Jahren gestorben. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. Zu den Nachkommen gehören inzwischen auch vier Enkelkinder und zwei Urenkel. Georg Lindörfer befasste sich in seiner Freizeit gerne mit der Fotografie und dem Basteln. Über 50 Jahre lang gehörte er der Ortsgruppe Bechhofen des Roten Kreuzes an, bei dem er sich besonders dem Blutspendedienst gewidmet hatte. Seit über 70 Jahren ist Georg Lindörfer Mitglied des Radfahrervereins Adler. Zu seinem hohen Geburtstag gratulierten ihm viele Verwandte, Freunde und Bekannte.                                            

Pfarrerin Barbara Osterried-O’Toide nimmt Abschied

Nach nur einem Jahr und neun Monaten wird Pfarrerin Barbara Osterried-O’Toide am 31. Oktober ihren Dienst in den Kirchengemeinden Bechhofen und Sachsbach beenden und am 1. November ihre Arbeit auf einer halben Stelle als Gemeindepfarrerin in Bruckberg beginnen.

Nachdem ihre Probezeit vor dem Ende steht, hatte sie die Wahl zwischen einem Verbleiben in den hiesigen Gemeinden und einem Wechsel. Nach reiflicher Überlegung habe sie sich dazu entschlossen, ihren Dienst in den Gemeinden Bechhofen und Sachsbach abzugeben, meinte die Seelsorgerin. Bei ihrer Entscheidung hätten gleich mehrere Gründe den Ausschlag gegeben.

Wie sie mitteilte, werde sie in Bruckberg auf einer halben Stelle Dienst tun, um sich mehr dem Familienleben widmen zu können. Dieses sei im letzten Jahrzehnt durch ihre Ausbildung und ihren Dienst zu kurz gekommen. „Nun möchte ich mir und meiner Familie ein paar Jahre gönnen, in denen ich nicht nur mit Leidenschaft Pfarrerin bin, sondern genauso viel Zeit als Mutter einbringen kann“, begründet Osterried-O‘Toide ihre Entscheidung. Auch bringe sie ihre Aufgabe in Bruckberg räumlich der Familie näher.

Wie sie ankündigte, werden die Kirchengemeinden Bechhofen und Sachsbach ab dem 1. November für eine gewisse Zeit vakant sein, bis sich jemand auf die Stelle bewerbe. Die Geschäftsführung werde während dieser Zeit Pfarrer Roland Höhr aus Herrieden übernehmen. Alle Aufgaben, wie Gottesdienste, Beerdigungen, Taufen und Hochzeiten, würden im Kollegenkreis verteilt. Auch werden Prädikant Manfred Burkhardt und Diakonin Anke Himmel einen Teil der Gottesdienste übernehmen.

Die Diakonin werde im Herbst auch für die gesamte Arbeit mit den Präparanden und Konfirmanden zuständig sein. Sie selbst werde in den bevorstehenden letzten Wochen ihrer hiesigen Tätigkeit alles so vorbereiten und hinterlassen, dass ein guter Übergang gewährleistet sei, versicherte die Pfarrerin. Nach der jetzigen Planung werde ihre Verabschiedung am 11. Oktober stattfinden. Dazu lud sie schon jetzt die Gemeindeangehörigen ein.

Schachclub 1923 Bechhofen

Der Schachclub (SC) Bechhofen blickt 2023 auf sein 100-jähriges Bestehen zurück. Beratungen über die Festgestaltung standen deshalb auf der Tagesordnung der Hauptversammlung. Auf Vorschlag des Vorsitzenden Klaus Böse verständigte man sich darauf, einen Arbeitskreis zu bilden, der sich mit Einzelheiten für das Fest befassen und diese rechtzeitig in die Wege leiten soll. Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten werden auch Ehrungen langjähriger Mitglieder vorgenommen. Deshalb stelle man die schon jetzt anstehenden Auszeichnungen bis zum Vereinsfest zurück, kam man überein.

Zu Versammlungsbeginn hatte der Vorsitzende Böse über den gegenwärtigen Spielbetrieb informiert. Wie er ausführte beteilige sich der SC Bechhofen an den Rundenwettkämpfen mit zwei Senioren- und einer Jugendmannschaft. Leider habe auch in diesem Bereich die Corona-Krise vieles durcheinandergebracht. Die Tendenz laufe darauf hinaus, dass der gegenwärtige Spielbetrieb in den Bezirksligen B 1 und B 2 abgebrochen und dafür auch kein Absteiger ermittelt werde.

Der SC Bechhofen stehe gegenwärtig an letzter Stelle. Bei den einzelnen Spielern befinde sich Bechhofen mit Klaus Böse an neunter Stelle in der Runde der Top 20. Auch für die zweite Mannschaft deute sich ein Abbruch der Saison an. Hier habe sich das Bechhöfer Team recht ordentlich geschlagen, stellte der Vereinsvor-sitzende fest. Dass Schach bei der jungen Bevölkerung nicht mehr den großen Stellenwert wie früher habe, bedauerte Klaus Böse. Auf jeden Fall wolle man die Saison erfolgreich fertig spielen. 

Als ein besonders erfreuliches Ereignis bezeichnete Klaus Böse das vom Schachclub Bechhofen kürzlich ausgerichtete große Schachturnier mit 61 Spielern aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen. Unter den Zuschauern sei auch Bürgermeister Helmut Schnotz gewesen.  

Gegenwärtig zählt der SC Bechhofen rund 75 Mitglieder. Die drei Übungsleiter würden selbst finanziert, doch habe man derzeit keine größeren Ausgaben. Ein Lob zollte der Vorsitzende der Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Bechhofen. Finanziell stehe der Verein gut da; auch sei das Image des Schachclubs in den letzten Jahren gestiegen, gab Böse bekannt.

Bei den vom Ehrenvorsitzenden Hans-Dieter Lechner durchgeführten Neuwahlen für die nächsten zwei Jahre wurde Klaus Böse ohne Gegenstimme in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Zu seinen beiden Stellvertretern wurden Lea Alsheimer und Nico Meyer gewählt. Als Kassier stellte sich Andreas Sandner zur Verfügung; er fungiert gleichzeitig als Spielleiter. Wiedergewählt wurden der Internetbeauftragte Thomas Lutz und die beiden Kassenprüfer Ernst Krug und Helmut Christ sowie Christina Böse und Patrick Mack als Jugendleiter. Außerdem bestätigten die Vereinsmitglieder Carolin Böse und Andreas Uhlmann als Jugendvertreter.

Radfahrerverein Adler Bechhofen - Hauptversammlung

Der Radfahrerverein Adler Bechhofen zählt gegenwärtig nur noch 83 Mitglieder. Mit ausschlaggebend für den Rückgang waren die zum Jahreswechsel vollzogene Auflösung der Tennisabteilung und der Wegfall der Taekwondo-Sparte. Das teilte der Vereinsvorsitzende Manfred Feurer in der Hauptversammlung mit, in der er an das 100-jährige Vereinsjubiläum erinnerte, das er als den Höhepunkt des vergangenen Jahres bezeichnete.

Dabei habe man einen Festabend mit namhaften Ehrengästen in der Radsporthalle veranstaltet. Als einen großen Erfolg bezeichnete Feurer das zum fünften Mal ausgetragene Hans-Kohl-Radballturnier, das man zu wiederholen beabsichtige. Über die aktuellen Vereinsbelange habe die Vorstandschaft in elf Sitzungen beraten, gab der Vorsitzende bekannt.

Laut den Ausführungen von Georg Scherb habe der Verein in der Saison 2018/19 mit drei Mannschaften am Radballbetrieb teilgenommen. Dabei habe in der Eliteliga das Paar André und Pierre Klinger den neunten Platz belegt. In der Landesliga seien Sebastian Kohl und Frederik Formen Vierte geworden. Die Brüder Jonas und Christoph Scherb hätten in ihrer Klasse in der Landesliga Platz zwei erreicht und seien dann in die Bayernliga aufgestiegen.

In der Saison 2019/20 seien bisher ebenfalls gute Ergebnisse von den Aktiven des RV Adler errungen worden. Unter anderem stehe derzeit das Team Kohl / Formen nach drei Spieltagen auf dem dritten Platz. Ebenfalls einen dritten Rang hätten Philipp Merk und Elias Oeler bei der U 15 des Bayern-Pokals erreicht. Als ebenso erfreulich bezeichnete Abteilungsleiter Scherb die Ergebnisse der U 13 mit den Spielern Louis Nixel und Timo Rammler.

In Vertretung der Abteilungsleiterin Hanna Burkhardt trug Frank Riedel die Resultate der Kunstfahrerinnen vor. Unter anderem erwähnte er den sechsten Platz im Einerfahren der U 11 von Emma Bößendörfer bei der Bayerischen Meisterschaft und hervorragende Platzierungen des Teams Lea Fischer und Leonie Rammler. Die Geschwister Jana und Sophie Riedel seien im Zweierfahren Bayerische Vizemeister geworden.

Heuer habe der RV Adler die Bezirksmeisterschaft der U 15 in Bechhofen ausrichten wollen, doch habe die Corona-Pandemie das Ansinnen zunichtegemacht. In seiner Eigenschaft als Kassier trug Frank Riedel anschließend auch den Kassenbericht vor, der eine zufriedenstellende Finanzlage des Vereins aufwies. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft beim RV Adler Bechhofen wurde Rainer Arnold mit einer Ehrenurkunde und dem goldenen Abzeichen ausgezeichnet.

In der Versammlung wurde der Rückgang des Interesses am Radsport in der Marktgemeinde bedauert. Ein Teilnehmer sprach sich deshalb dafür aus, den Verein und seine sportlichen Möglichkeiten besser ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. „Wir müssen präsenter sein“, meinte der Betreffende, der auch eine mögliche Kooperation mit der Schule ansprach. Auch solle man die Eltern verstärkt mit einbinden. Vor allem gelte es, für eine intensive Nachwuchsarbeit zu sorgen, hieß es aus den Reihen der Versammlungsteilnehmer.

Zwar seien entsprechende Möglichkeiten gegenwärtig wegen der Corona-Problematik begrenzt, doch sollte man nach Abklingen der Krise versuchen, mehr Interesse bei der Bevölkerung und vor allem bei Kindern und Jugendlichen am Radsport zu wecken, wurde zu bedenken gegeben. Der Vorsitzende Manfred Feurer dankte den Trainern und Betreuern für ihre Arbeit mit den aktiven Radsportlern und bat um eine weiterhin gute Mitarbeit.

Offene Hilfen Ansbach-Süd Hausbau in Bechhofen

Im Laufe der vergangenen Wochen sind die Außenwände für das Doppelhaus der Offenen Hilfen Ansbach-Süd in Bechhofen beachtlich in die Höhe gewachsen. An der Abzweigung der Freiherr-von-Drais-Straße von der Ansbacher Straße entstehen Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderung. Sie werden rollstuhlgerecht und barrierefrei gestaltet und können auf Wunsch mit Pflegeleistungen oder mit ambulant begleitendem Wohnen in Anspruch genommen werden. „Ich wohne und bestimme selbst“, wird von den Verantwortlichen als Motto für das Projekt ausgegeben. Das neue Haus wird auch Büro- und Sozialräume für das Personal der Offenen Hilfen erhalten. Interessenten können nähere Auskünfte beim örtlichen Leiter Peter Faigle (Telefon: 09822 / 72 08) erhalten.

Schützenverein Einigkeit Bechhofen Kirchweihschießen

Trotz der Corona-Problematik hatte das Kirchweihschießen des Schützenvereins Einigkeit Bechhofen mit 57 Teilnehmern auch heuer wieder einen guten Zuspruch zu verzeichnen. Darüber freute sich besonders Schützenmeister Karl-Heinz Weinberger, der dem Schießleiter Oliver Röhner und allen anderen Helfern für die Durchführung des traditionellen Wettbewerbs dankte.

Während die Bechhöfer Kirchweih in den vergangenen Jahren stets mit einem Festzug der Vereine eingeleitet wurde, sorgten heuer die Böllerschützen des Schützenvereins für einen lautstarken Auftakt. Dazu war eigens Erwin Klinger aus der Oberpfalz gekommen, der seinerzeit die Bechhöfer Böllerabteilung mitbegründet hatte.

Nach den kräftigen Salutschüssen nahm Schießleiter Oliver Röhner die Siegerehrung für das Kirchweihschießen vor. Wie er ausführte, habe man heuer wieder ein „Schnapszahlenschießen“ veranstaltet. Dabei waren die Zahlen 111,1 über 222,2 bis 1111,1 als anzupeilende Teiler vorgegeben worden. Für die Schützen galt es, diesen Zahlen beim Schießen möglichst nahe zu kommen. Als einziger brachte Stefan Schiebel das Kunststück fertig, den vorgegebenen Teiler 222,2 ohne jede Abweichung zu treffen.

Die Gewinner bei den übrigen Teilern waren bei 111,1 Timo Reihs, (Abweichung 2,7), bei 333,3 Helmut Kräutlein (2,4), bei 444,4 Theodor Winzenburg (0,2), bei 555,5 Manfred Kräutlein (0,8), bei 666,6 Lena Linke (1,2), bei 777,7 Martin Günther (1,5), bei 888,8 Klaus Waldert (5,0), bei 999,9 Oliver Röhner (3,7) und bei 1111,1 Doris Röhner (0,4),

Nach der Siegerehrung erlebten die Schützenfreunde im Biergarten des Schützenhauses einen angenehmen Sommerabend bei Speisen und Getränken miteinander. Schützenmeister Karl-Heinz Weinberger lud zur Wettkampfeinteilung für Luftgewehr und Luftpistole in der Saison 2020/2021 ein. Zu der Besprechung treffe man sich am Dienstag, 28. Juli, um 19 Uhr im Schützenhaus, kündigte Weinberger an.

Schützenverein Einigkeit Bechhofen - Jugendpokalscheibe

Der Schützenverein Einigkeit Bechhofen legt Wert auf die Förderung der Jungschützen. Unter diesem Aspekt wurde nun ein Schießwettbewerb um die Jugend-Pokalscheibe durchgeführt. Bei der Siegerehrung wurden die erfolgreichen Schützinnen und Schützen Melanie Linke, Vanessa Kräutlein, Dominik Kräutlein, Lena Linke, Lina Kober und Theodor Winzenburg (von links) ausgezeichnet. Es fehlt Nelly Günther.   

MSC Bechhofen

Wegen der Corona-Krise ist der Motorsportclub (MSC) Bechhofen derzeit im Zweifel darüber, ob er heuer seine traditionelle Touristikfahrt im Herbst in gewohnter Weise durchführen kann. Damit man nicht vergeblich plant, will man wegen der Ungewissheit diesmal eine „Touristische Fahrt“ in die Österreichischen Berge durchführen Diese soll am 10. und 11. Oktober stattfinden.

Wie die Vereinsvorstandschaft mitteilte, werde es dabei weniger um die Bewertung von Orientierungsaufgaben gehen. Stattdessen plane man schöne Ausfahrten zu Panoramastraßen, wie der Silvretta-Hochalpenstraße und dem Furkajoch. Damit am Ende trotzdem ein Sieger gekürt werden kann, wolle man einige Sonderaufgaben einbauen. Anmeldungen können bei Bernd Kober und Ralph Beck erfolgen, gibt die Vereinsleitung bekannt.

Mit Bedauern stellte die MSC-Vorstandschaft fest, dass die lange in Bechhofen geplante und vorbereitete „Kulinarische Automeile 2020“ wegen der Corona-Krise nicht stattfinden konnte. Der Vorsitzende Ralph Beck dankte allen Vereinsmitgliedern, die sich bei den Vorbereitungen engagiert und dabei gute Arbeit geleistet hätten. Der MSC plane, diese Veranstaltung im Frühjahr 2021 nachholen zu können, gab Beck seiner Hoffnung Ausdruck.

Museumsöffnung in Bechhofen

Nach der Coronapause hatte jetzt das Pinsel- und Bürstenmuseum in Bechhofen zum ersten Mal wieder regulär geöffnet. Das hatte sich offenbar herumgesprochen, denn Geschäftsführer Hans Zahn vom Museumsverein konnte erstaunlich viele Besucher begrüßen, die sich an der Ausstellung interessiert zeigten.

Großen Anklang fand dabei der Museums-Shop, bei dem sich Hobbymaler mit entsprechenden Utensilien für ihre Freizeitbeschäftigung ausrüsten konnten. Wie Hans Zahn bei dieser Gelegenheit mitteilte, sei ab sofort das Museum wieder regelmäßig an jedem Sonntag von 13.30 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Künftig werden auch wieder Führungen angeboten. Zum Auftakt dieser Aktion findet am Sonntag, 26. Juli, um 14 Uhr eine Führung statt, an der jedoch mindestens acht Personen teilnehmen sollten. Eine Anmeldung hierzu könne über den Anrufbeantworter des Museums unter der Rufnummer 09822 / 108 29 oder per ‚E-Mail erfolgen. Während der Führung gelte Maskenpflicht. Außerdem seien pro Führung maximal zehn Personen zugelassen. Doch könnten bei Bedarf weitere Gruppen gebildet werden.

Schachtraining in Bechhofen

Der Schachclub Bechhofen hat jetzt wieder mit seinem Jugendtraining begonnen. Trainiert wird mit coronabedingtem Hygienekonzept in kleinen Gruppen bis zu fünf Spielern. Die Teilnehmer erhalten zunächst einen Hinweiszettel mit den erforderlichen Verhaltensregeln. Unter anderem wird als Schutzvorrichtung zwischen zwei gegeneinander Spielenden eine Trennwand aus Plexiglas aufgestellt. Wie die Vereinsleitung mitteilt, können nur Personen teilnehmen, die entsprechende Bedingungen erfüllen.  Auch seien Zuschauer und Vereinsfremde nicht zugelassen. 

Bauarbeiten bei der BRK-Bereitschaft Bechhofen

Der Rettungsdienststandort Bechhofen wird erweitert und aufgewertet. Für die im Gange befindlichen Arbeiten kam den Verantwortlichen zugute, dass neben dem bisherigen Rotkreuzgebäude in der Caspar-Bühler-Straße ein Unternehmen der Pinselindustrie seinen Betrieb aufgegeben hatte. Deshalb kaufte der BRK-Kreisverband das Gelände einschließlich der bestehenden Bebauung an, um darauf neue Möglichkeiten für den Rettungsdienst zu schaffen.

Dazu gehört eine inzwischen errichtete große Unterstellhalle mit vier Eingangstoren (links im Bild). Hier sollen künftig die Einsatzfahrzeuge, der Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug, der Krankentransportwagen und ein in Aussicht gestelltes Ersatzfahrzeug untergebracht werden. Das ehemalige Firmengebäude wurde inzwischen entkernt, Es wird für besondere Zwecke verwendet.

Wie Wachleiter Michael Strehl bei der Erläuterung des Erweiterungs-projektes hervorhob, sei als Besonderheit der Einbau eines Schleusenraumes vorgesehen, damit im Bedarfsfall auch auf dem infektiösen Sektor die nötigen Maßnahmen getroffen werden können. Das bisherige BRK-Heim in Bechhofen (im Bild rechts) soll für die vielseitigen anderen Arbeitsbereiche der hiesigen Rotkreuzbereitschaft verwendet werden.

Dazu gehören die Dienste der Wasserwacht, des Jugendrotkreuzes und der Seniorenbetreuung sowie der allgemeine Bereitschaftsdienst. Die Arbeiten würden derzeit fortgeführt, hieß es. Mit einer Fertigstellung der umfang-reichen Maßnahmen rechne man im günstigen Fall bis Ende dieses Jahres. Bei den Arbeiten sollen auch ein Notarztzimmer und ein Aufenthaltsraum für das BRK-Personal eingerichtet werden.