BÜRGERNETZ Bechhofen - wir beginnen mit dem eigenen GLASFASERNETZ

Nach etlichen Monaten der Markterkundung, Planung, Ausschreibung und Erfüllung der Vorgaben durch das Förderprogramm können wir nun Anfang September mit dem Ausbau des BÜRGERNETZ BECHHOFEN beginnen. Weshalb "Bürgernetz"? Die passive Infrastruktur, d.h. die Leerrohre, Glasfaserkabel und Verteiler bleiben im Eigentum des KMB (Kommunalunternehmen Markt Bechhofen) und werden dann nach der Fertigstellung an den Netzbetreiber bisping & bisping verpachtet. Durch die Verpachtung wird ein Teil der Investitionen von ca. 5,2 Mio. Euro refinanziert. Ein entscheideneder Beitrag ist die Förderung durch den Bund und Land mit rund 4,7 Mio. Euro.

 

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Artikel vom 21.10.2020

Bechhofen investiert kräftig in Straßenbau

Die Marktgemeinde Bechhofen investiert kräftig in ihre Gemeindestraßen. Eine Viertelmillion Euro, so berichtete Bürgermeister Helmut Schnotz im FLZ-Gespräch, wurde in diesem Jahr für die Straßen ausgegeben. Im Rahmen eines Deckenbauprogramms habe man beispielsweise die von der Kreisstraße AN54 bei Winkel bis zur Gemeindegrenze mit Burgoberbach führende Trasse saniert. In diesem Streckenabschnitt sind nach Mitteilung des Bechhöfer Rathauschefs die Bankette befestigt und gepflastert worden, „so dass diese auch befahrbar sind“. Dadurch sei die Straße letztlich um rund 80 Zentimeter breiter geworden. Zudem wurden im Ortsteil Fröschau die nördliche Stichstraße und im Hauptort Bechhofen ein Drittel der Dinkelsbühler Straße – mit Verlegung neuer Gas- und Wasserleitungen nebst Aufbringen einer neuen Feinschicht – saniert. Instand gesetzt habe man des Weiteren den Spurweg, der Liebersdorf und Kaudorf verbindet. Ein Teil des Weges sei auch asphaltiert worden, was dessen Tragfähigkeit erhöhe. In Oberkönigshofen Leitungen verlegt Im Gemeindeteil Oberkönigshofen wurden zudem von der Bushaltestelle bis zum Ortsende Breitbandleitungen verlegt und die Straße wieder instandgesetzt, berichtete der Bechhöfer Bürgermeister abschließend.

Kindergartennotgruppen

Ein Haus, zwei Eingänge und zwei Träger: Im Schulgebäude in Großenried gibt es nun zwei Kindergärten. Im Erdgeschoss ist seit langem bereits der katholische Kindergarten „Mariä Heimsuchung“ unter Leitung von Erika Uhlmann untergebracht. Und seit September hat im Obergeschoss der Kindergarten „Sankt Katharina“ in Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde unter Leitung von Jonathan Hill bis zur Fertigstellung eines Neubaus in Bechhofen sein Domizil. Dann soll in den Hauptort umgezogen werden. Bis Ende Juli hatte die Räume im Obergeschoss des Großenrieder Schulhauses die Grundschule Bechhofen als Klassenzimmer genutzt. Weil Räume in Bechhofen frei wurden und die Marktgemeinde Räume für die Kinderbetreuung suchte, zog die Grundschule vorerst aus. Das Obergeschoss wurde, berichtete Bürgermeister Helmut Schnotz, für rund 10000 Euro für die dortige Kinderbetreuung umgebaut. Für die Einrichtung seien noch einmal 30000 Euro angefallen. Ziel sei es, sagte der Bürgermeister, dass die katholische Pfarrgemeinde nach dem Auszug der evangelischen Tagesstätte die alleinige Trägerschaft für die Kinderbetreuung in Großenried übernimmt. Der katholische Kindergarten hat eine Regelgruppe, und die beiden derzeitigen Notgruppen im Obergeschoss sind Krippengruppen mit 24 Plätzen. Weitere Notgruppe im Gemeindehaus Eine dritte Notgruppe, teilte Bürgermeister Helmut Schnotz mit, sei im evangelischen Gemeindehaus in der Fettingerstraße in Bechhofen eingerichtet worden. Die beiden Notgruppen in Großenried werden vorerst für zwei Jahre im alten Schulhaus bleiben, die Notgruppe im Bechhöfer Gemeindehaus sei „bis auf weiteres“ eingerichtet, so Schnotz. In diesem Kindergartenjahr seien alle Kinder, für die eine Betreuung gewünscht wurde, versorgt worden. Derzeit laufen die Planungen für die Zeit ab September 2021, erklärte der Rathauschef abschließend.

Erschließung des zweiten Bauabschnitts „Am Moosgraben“

Der zweite Bauabschnitt des Neubaugebietes „Moosgraben“ ist noch nicht fertig erschlossen, aber alle 14 Bauplätze sind schon fest reserviert. Die Marktgemeinde Bechhofen realisiere derzeit diese Erschließung am westlichen Ortsrand an der Feuchtwanger Straße, so Bürgermeister Helmut Schnotz. Der entsprechende Bebauungsplan sei schon 2005 aufgestellt worden. Im ersten Bauabschnitt seien im „Moosgraben“ vor 15 Jahren 40 Bauplätze geschaffen worden. Die Bauplätze im zweiten Abschnitt seien zwischen 560 und 800 Quadratmeter groß. Noch im Dezember sollen die Erschließungsarbeiten laut Bauamtsleiter Thomas Draht abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2021 könne dann mit der Bebauung begonnen werden. Die Marktgemeinde investiere in die Erschließung dieses Baugebietes rund 520000 Euro. Mit der Realisierung des zweiten Abschnitts sei das Baugebiet an der Feuchtwanger Straße komplett. Bürgermeister Schnotz wies darauf hin, dass die Marktgemeinde nicht nur neue Bauflächen ausweise, sondern auch großen Augenmerk auf die Innenverdichtung lege. Im vergangenen und in diesem Jahr seien allein 20 Bauplätze im Innenbereich neu ausgewiesen worden. Unser Foto zeigt Bürgermeister Helmut Schnotz (links) und den Leiter des kommunalen Bauamts, Thomas Draht, im Neubaugebiet „Moosgraben“.

Anonyme Bestattungen möglich

Auf dem Friedhof in Bechhofen sind in Zukunft anonyme Bestattungen möglich: Die Marktgemeinde hat zwei kreisförmige Gräberfelder anlegen lassen, in denen jeweils zehn Urnen Platz finden. Auf den beiden Steinen, die am Rand der Felder stehen, werden die Namen der Bestatteten aufgeführt. Wo genau eine Urne in dem Rondell in die Erde versenkt worden ist, sei dann nur der Verwaltung bekannt, hieß es. Außerdem wurden zwei Bereiche gepflastert, in denen sogenannte halbanonyme Bestattungen vorgenommen werden können. Die Marktgemeinde baut derzeit auf einem rund 1000 Quadratmeter großen Areal an der Friedhofsstraße zudem einen neuen Zugang zu dem Gottesacker. Es entstehen Parkplätze – und die Friedhofsmauer wurde für einen weiteren Zugang geöffnet. Für die Tiefbaumaßnahmen gibt die Gemeinde laut Bürgermeister Helmut Schnotz rund 127000 Euro aus, die mittel- und langfristig über die Grabgebühren wieder zurück in den Gemeindesäckel fließen sollen. Für die Verwaltung des Bechhöfer Friedhofs sei seit sechs Jahren die Kommune zuständig, erklärte der Rathauschef. Eigentümer von Grund und Boden seien zu gleichen Teilen die evangelische Kirchengemeinde und die politische Gemeinde. Die Erweiterungsfläche des Friedhofs hingegen gehöre alleine der Kommune. Wie Schnotz weiter mitteilte, werden auf dem Friedhof im Ortsteil Königshofen, dessen Trägerin die evangelische Kirchengemeinde ist, Grabkammern gebaut. Deren Vorteil sei, so berichtete der Bürgermeister, dass eine „bessere Verwesung“ gewährleistet werde. Obwohl die Kirchengemeinde Eigentümerin und Verwalterin des Friedhofes sei, finanziere die politische Gemeinde den Bau der neun Grabkammern für übliche Särge und der zwölf Grabkammern für Urnen mit 126000 Euro. Denn das Bestattungswesen sei eine Pflichtaufgabe der Kommune, betonte Rathauschef Schnotz.

Hohe Investitionen in die Abwasserentsorgung

Die Marktgemeinde Bechhofen investiert derzeit kräftig in die Abwasserentsorgung. Rund 4,5 Millionen Euro werden ausgegeben, um das Abwasser von den beiden Gemeindeteilen Reichenau und Sachsbach mittels einer Druckleitung in den Hauptort Bechhofen zu befördern. Die alten Teichkläranlagen in den beiden Gemeindeteilen würden aufgelassen, führte Bechhofens Bürgermeister Helmut Schnotz aus, da das Wasserwirtschaftsamt Ansbach die Betriebserlaubnis nicht verlängert habe. In den beiden Gemeindeteilen würden deswegen Pumpwerke errichtet. Die Kommune werde für diese Investitionen einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent bekommen, informierte der Rathauschef weiter. Die bei der Marktgemeinde verbleibenden Kosten würden bei der Neukalkulation der Abwassergebühren berücksichtigt, die im Frühjahr 2021 erfolge. Der Gemeinderat werde ebenfalls im kommenden Frühjahr die Abwassergebühren – mit Rückwirkung zum 1. Januar 2021 – beschließen. Auch in der Heidestraße im Ortsteil Königshofen würden wichtige Abwasserprojekte realisiert. Dort würden neben der Wasserleitung auch ein neuer Kanal verlegt und der sogenannte „nördliche Sammler“ in der Albert-Schweitzer-Straße errichtet, der zum Regenrückhaltebecken Königshofen führe, hieß es.

Neue Büchereileitung in der Gemeindebücherei Bechhofen – Verabschiedung von Margit Lang

Fast ein Vierteljahrhundert lang leitete Margit Lang die öffentliche Bücherei der Marktgemeinde Bechhofen. Während dieser Zeit merkte man ihr deutlich an, dass sie ihre Aufgabe nicht als irgendeinen Job betrachtete, sondern sich mit einem seltenen Engagement einsetzte, das seinesgleichen sucht. Dabei entwickelte sie eigene Ideen und versuchte, das Lesen bei der jungen und auch älteren Bevölkerung wieder attraktiv zu machen. Das war schon bald an den erhöhten Ausleihzahlen abzulesen.

Viel Anklang fanden vor allem auch die von ihr initiierten Sonderaktionen. Auch am Ferienprogramm beteiligte sich Margit Lang mit der Gemeindebücherei. Schon bald widmete sie sich auch den neuen Medien, so dass der Lesestoff durch eine Vielzahl anderer Ausleihgegenstände ergänzt werden konnte.

Um die gestiegene Arbeit bewältigen zu können, wurde für die Gemeindebücherei am Marktplatz ein eigenes Domizil geschaffen, das bei der Bevölkerung viel Anklang findet.

Ursprünglich hatte Margit Lang ihren Dienst als Überbrückung aufgenommen. Aus dieser zunächst übergangsweisen Aushilfszeit wurden schließlich fast 25 Jahre, in denen Margit Lang mit mehreren Bürgermeistern zusammenarbeitete. Diese zeigten sich gegenüber der Büchereiarbeit sehr aufgeschlossen. Die Tätigkeit wurde im Laufe der Zeit durch weitere Kräfte unterstützt.

„Besonders dankbar bin ich für die vielen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die ich während meiner langjährigen Tätigkeit begrüßen durfte“, meint Margit Lang zurückblickend. Oft hätten sich gute Gespräche miteinander ergeben, weiß sie zu berichten.

Bei ihrer Verabschiedung durch Bürgermeister Helmut Schnotz und den geschäftsleitenden Beamten Thorsten Müller wurde gleichzeitig ihre Nachfolgerin vorgestellt. Sie heißt Christine Lang und wird mit Waltraud Prossel sowie Annette Müller-Lützenburger dafür sorgen, dass auch in Zukunft der Lesestoff in der Gemeindebücherei nicht ausgeht und viele andere Angebote, wie Spiele und Hörbücher, genutzt werden können.

Vielleicht wird Margit Lang selbst immer wieder einmal die Bücherei besuchen, um Lesestoff für ihre Angehörigen auszuleihen. Sie wird dann selbst Kundin in dem von ihr maßgeblich aufgebauten Angebot der Marktgemeinde sein, wie Margit Lang bei ihrer Verabschiedung andeutete.

Bürgermeister Helmut Schnotz dankte der langjährigen Mitarbeiterin für ihren über das übliche Maß hinausgehenden Einsatz. Er wünschte Margit Lang alles Gute und begrüßte die Nachfolgerin Christine Lang mit der Zusicherung, die Gemeindebücherei durch den Markt Bechhofen weiterhin zu fördern und zu unterstützen.

Motorsportclub Bechhofen

Wie bei vielen anderen Vereinen hat das Corona-Jahr 2020 dem Motorsportclub (MSC) Bechhofen schwer zu schaffen gemacht. Das fing bereits bei der geplanten „Kulinarischen Automeile“ an, die im Mai stattfinden sollte und auf die man sich bereits entsprechend vorbereitet hatte. Sie fiel dem Virus ebenso zum Opfer, wie andere Aktivitäten des Vereins.

Das bedauerte der Vorsitzende Ralph Beck jetzt in seinem Jahresrückblick, zu dem auch das Ausfallen der Bechhöfer Kirchweih und die inzwischen traditionelle Lichternacht gehören. Wie Beck ankündigte, werde sich auch der Bechhöfer Weihnachtsmarkt wohl kaum in der bisherigen Form abhalten lassen. Entsprechende Informationen und Neuerungen würden derzeit auf der Homepage des MSC unter www.msc-bechhofen.de angekündigt, gab der Vorsitzende bekannt.

Wie Beck mitteilte, könne heuer auch die jährliche Touristikfahrt nicht stattfinden. Ersatzweise wollte man an einer Oldtimer-Rallye „Auf den Spuren der Silvretta Classic“ teilnehmen und dort die Betreuung übernehmen. Doch auch dieses Ansinnen habe sich inzwischen zerschlagen, nachdem das entsprechende Gebiet Montafon in Österreich zum Risikobereich erklärt worden sei.

Für den Bingo-Abend in Bechhofen sei bereits eine Gastwirtschaft reserviert worden. Doch werden die gültigen Hygienevorschriften nicht einzuhalten sein, befürchtet der MSC-Vorsitzende. Damit sei auch diese jährliche Zusammenkunft fraglich geworden. Ralph Beck bedauerte die Entwicklung, der während des Jahres auch bereits der Kartslalom und das Grillfest zum Opfer gefallen seien. Man könne nur hoffen, dass im Jahr 2021 wieder ein einigermaßen geordnetes Vereinsleben möglich sein werde, wünschte Ralph Beck den Vereinsangehörigen.

Das „Färberhaus“ in Bechhofen

Zu den ältesten Anwesen Bechhofens gehört das sogenannte Färberhaus. Unmittelbar an der Wieseth gelegen, war es bis 1618 en markgräfliches Lehen und später das Haus des Färbers Jonas Bruckloch. Wie Heimatpfleger Herbert Dommel ermittelt hat, habe eine Färberei früher in den Ortschaften eine bedeutende Rolle gespielt.

Die Färber von Textilien waren geradezu Künstler wenn es darum ging, Textilien nach dem Geschmack der Kunden zu verändern. Dabei spielte Wasser eine große Rolle, weshalb sich das Bechhöfer Färberhaus auch direkt neben der Wieseth befand. Die Wäschestücke wurden nämlich nach dem Färben im fließenden Wasser ausgewaschen.

Im Haus der Bechhöfer Färberei befand sich früher noch ein Textilgeschäft als zweites Standbein der Inhaberfamilie. Das markante Anwesen neben der Wiesethbrücke am südlichen Ortsausgang bildet heute ein denkmal-geschütztes Ensemble. Der Vergangenheit des Gebäudes Rechnung tragend, hat jetzt der Besitzer ein metallenes Emblem angebracht, das an das ehemalige „Färberhaus“ erinnert.

Außerdem trägt das mehrere hundert Jahre alte Gebäude das frühere Straßenschild „Hauptstraße“, die inzwischen zur Dinkelsbühler Straße umbenannt wurde.  Die auf alten Ansichten noch zu sehende Steinbrücke neben dem Färberhaus gibt es heute nicht mehr. Sie wurde vor 75 Jahren am 20. April 1945 von der deutschen Wehrmacht zerstört, um dem heranrückenden Feind die Überquerung des Flusses zu erschweren.

Da die verwendete Sprengladung für den vorgesehenen Zweck offensichtlich zu stark war, wurden mehrere Gebäude in der Umgebung erheblich beschädigt, darunter auch das Färberhaus. Auch waren Steinquader der gesprengten Brücke bis auf das Dach der Johanniskirche geflogen. Menschen kamen allerdings bei dem zweifelhaften Unternehmen nicht zu Schaden.

Rathausaufzug im Bau

Die Marktgemeinde Bechhofen nimmt die allgemein propagierte Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich sehr ernst. Bereits bei den Renovierungsarbeiten am Schulgebäude wurde großer Wert darauf gelegt. Nun wird der Bau eines Personenaufzugs im Rathaus realisiert. Er entsteht am westlichen Seitenbau und wird sich in Richtung des Rathaushofes erstrecken. Bürgermeister Helmut Schnotz hat mit dem Gemeinderat die Gelegenheit wahrgenommen, für das Projekt Bundesfördermittel in Anspruch zu nehmen. Während die Arbeiten im Rathaushof jetzt in Angriff genommen wurden (Bild mit Bürgermeister Schnotz), können interessierte Mitbürger anhand einer Fotoanimation neben dem Rathauseingang das Werk betrachten, wie es nach seiner Fertigstellung aussehen wird.

Schützenjugend von „Einigkeit“ Bechhofen

Großer Wert wird beim Schützenverein Einigkeit Bechhofen auf die Jugendarbeit gelegt, da sie die Basis für die Zukunft des Vereins sei, wie Schützenmeister Karl-Heinz Weinberger betonte. Entsprechend umfangreich war in der Vergangenheit wieder das Veranstaltungsangebot für die jungen Vereinsmitglieder. Wie Jugendleiter Johannes Pfeiffer in der Hauptversammlung vortrug, sei neben den sportlichen Ereignissen auch die Geselligkeit gepflegt worden.

Unter anderem erwähnte er ein Freundschaftsschießen in Neuendettelsau, die Teilnahme an der Gaumeisterschaft und die erfolgreichen Rundenwettkämpfe der Schülermannschaft, die in der Rückrunde keinen Wettkampf verloren habe.  Lena Linke, sowie Vanessa und Dominik Kräutlein hätten an der Schülersichtung des Schützengaues Hesselberg teilgenommen und seien in den Gaukader aufgenommen worden. Bei der Gaumeisterschaft seien im Dreistellungskampf der Schüler Lena Linke Zweite, Dominik Kräutlein Dritter und Vanessa Kräutlein Achte geworden.

Inzwischen habe der Verein ein weiteres Jugendgewehr und ein Lichtgewehr für den Nachwuchsbereich angeschafft. Beim Winter-Böllerschießen in Bechhofen habe die Jugend  den Ausschank von Glühwein übernommen. Der Erlös vom Glühweinausschank bei der Bechhöfer Lichternacht in Höhe von 250 Euro sei von Tim Reihs dem Verein gespendet worden, wofür ihm mit Beifall gedankt wurde. Durchgeführt worden sei ein Kickerturnier, gab Jugendleiter Pfeiffer abschließend noch bekannt.

Wechsel an der Stadtspitze von Le Blanc

Bechhofen – Nachdem die Sozialisten 37 Jahre lang das Stadtoberhaupt gestellt hatten, wurde nun der konservative Kandidat Gilles Lherpinière ins Amt gewählt. Die Amtsinhaberin Annick Gombert unterlag in der Stichwahl, die corona-bedingt erst jetzt im Juli stattfand. Der neue Bürgermeister gehört keiner Partei an, sondern vertritt die Liste „Le Blanc, ville d’avenir“ (Le Blanc, Stadt der Zukunft). Er war zuvor sechs Jahre Stadtrat. Herr Lherpinière bewirtschaftet seit Jahrzehnten einen Bauernhof, wo er Pferde züchtet. Ein wichtiges Ziel für die Stadt seien der Erhalt und die Stärkung des lokalen Krankenhauses. Jedoch möchte er dabei nicht gegen die Klinik der Kreisstadt Chateauroux arbeiten, sondern auf Kooperation setzen. Ferner liegt ihm mehr Sauberkeit in der Stadt am Herzen, um Le Blanc attraktiver zu gestalten. Bechhofens Bürgermeister Helmut Schnotz hat seinem neuen französischen Kollegen Glückwünsche übermittelt. Man hofft im Partnerschaftskomitee der Marktgemeinde, das neue Stadtoberhaupt bei einem Besuch im kommenden Jahr kennenlernen zu können.

Pfarrerin Barbara Osterried-O’Toide nimmt Abschied

Nach nur einem Jahr und neun Monaten wird Pfarrerin Barbara Osterried-O’Toide am 31. Oktober ihren Dienst in den Kirchengemeinden Bechhofen und Sachsbach beenden und am 1. November ihre Arbeit auf einer halben Stelle als Gemeindepfarrerin in Bruckberg beginnen.

Nachdem ihre Probezeit vor dem Ende steht, hatte sie die Wahl zwischen einem Verbleiben in den hiesigen Gemeinden und einem Wechsel. Nach reiflicher Überlegung habe sie sich dazu entschlossen, ihren Dienst in den Gemeinden Bechhofen und Sachsbach abzugeben, meinte die Seelsorgerin. Bei ihrer Entscheidung hätten gleich mehrere Gründe den Ausschlag gegeben.

Wie sie mitteilte, werde sie in Bruckberg auf einer halben Stelle Dienst tun, um sich mehr dem Familienleben widmen zu können. Dieses sei im letzten Jahrzehnt durch ihre Ausbildung und ihren Dienst zu kurz gekommen. „Nun möchte ich mir und meiner Familie ein paar Jahre gönnen, in denen ich nicht nur mit Leidenschaft Pfarrerin bin, sondern genauso viel Zeit als Mutter einbringen kann“, begründet Osterried-O‘Toide ihre Entscheidung. Auch bringe sie ihre Aufgabe in Bruckberg räumlich der Familie näher.

Wie sie ankündigte, werden die Kirchengemeinden Bechhofen und Sachsbach ab dem 1. November für eine gewisse Zeit vakant sein, bis sich jemand auf die Stelle bewerbe. Die Geschäftsführung werde während dieser Zeit Pfarrer Roland Höhr aus Herrieden übernehmen. Alle Aufgaben, wie Gottesdienste, Beerdigungen, Taufen und Hochzeiten, würden im Kollegenkreis verteilt. Auch werden Prädikant Manfred Burkhardt und Diakonin Anke Himmel einen Teil der Gottesdienste übernehmen.

Die Diakonin werde im Herbst auch für die gesamte Arbeit mit den Präparanden und Konfirmanden zuständig sein. Sie selbst werde in den bevorstehenden letzten Wochen ihrer hiesigen Tätigkeit alles so vorbereiten und hinterlassen, dass ein guter Übergang gewährleistet sei, versicherte die Pfarrerin. Nach der jetzigen Planung werde ihre Verabschiedung am 11. Oktober stattfinden. Dazu lud sie schon jetzt die Gemeindeangehörigen ein.