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Auszug aus der öffentlichen G-Sitzung vom 16.12.2020 TOP 5

Artikel vom 17.12.2020

FAKTEN – Bildungsstandort Großenried

  • 1,6 Mio. € Investition - für Krippen.- und KiGa Plätze in Großenried
  • 130m² Erweiterungsbau
  • Enorme Innensanierung im Bestandsgebäude
  • 3 – gruppiger Kindergarten – Krippe I Misch und Regelgruppe, der Wunsch vom Großteil der Bevölkerung.
  • Bei Bedarf Erweiterung auf 4 Gruppen möglich.
  • Träger – Kath. Pfarrgemeinde Großenried – der klare Wunsch des Gemeinderats
  • bauliche Leistungsphasen 1 - 4 – die Verwaltung wurde direkt am 16.12.20 beauftragt
  • max. Fördergelder durch konsequentes, aktives Handeln.

bestehende Räume werden dauerhaft in KiGa Planung integriert.

Warum:

  • die Regierung berät über gesetzlichen Ganztagesanspruch – Ausgang noch offen.
  • Die Schulleitung befürwortet einheitlichen Bildungsstandard der Grundschule in Bechhofen.
    • Chancengleichheit, mehr Angebot, zukunftssichere Pädagogik, ‚Ergo/Logo, neueste Technik
  • In 4 – 5 Jahren möglicher Erweiterungsbau Grundschule Bechhofen.
  • Erheblicher Teil der Innensanierung Großenried für bestehende Klassenräume.
  • Fördermittel für Klassensanierung möglich aber nicht gesichert, da Schulneubaubedarf.
  • 20 Jahre Bindungsfrist der Fördermittel, keine Umnutzung der Räume ohne Rückzahlung.
  • noch größerer Erweiterungsbau wäre notwendig, Mehrkosten > 600.000 €
  • deutliche organisatorische Vorteile durch Zentralisierung der Schule
  • Gesetzlicher Weg zur Bildungspolitik völlig offen

Abwägung: finanziell, Risiko, pädagogisch, organisatorisch

FAKTEN – Ergebnis:

Klare Stärkung – langfristiger Standort Großenried.

1,6 Mio € - für Anbau, Sanierung und Erweiterungsmöglichkeit.

Kindergarten Ausbau - von eingruppig zu drei Gruppen (Krippe-, Misch- und Regel-KiGa)

Dieser Kiga Ausbau erfolgt ganz bewusst im nördlichen Gemeindegebiet und nicht als Komplettlösung am Hauptort.

Anmerkung:

Der Gemeinderat hat am 16.12.20 den derzeitigen Bedarf an insgesamt 6 neuen KiGa / Krippengruppen  anerkannt.

Von den 6 neuen KiGa / Krippengruppen werden 4 am Hauptort Bechhofen durch einen Neubau und 2 in Großenried realisiert.

Durch das aktive Mitwirken der jeweils ortsansässigen Gemeinderäte hat der Markgemeinderat am 16.12.20 einstimmig und vollzählig mit 20 zu 0 die beiden Beschlüsse zu der KiGa Entwicklung im Gesamt Gemeindegebiet beschlossen.

Richtung ZUKUNFT . . . für die Kinder unserer Gemeinde !

 

Auszug aus der Gemeinderatssitzung:

Sachverhalt:
Nachfolgend ist der noch ungenehmigte Auszug aus der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 02.12.2020 in der Mensa der Grund- und Mittelschule des Marktes Bechhofen.
Zukunftsplanung Markt Bechhofen: hier die Themen Kindergarten, Schule und Städtebauförderung
In der Sitzung werden die Kenntnisse zur Kinderkrippen- und Kindergartenbelegung vorgestellt. Außerdem werden die möglichen Konstellationen Schule/Kindergarten in Großenried dargelegt. Hier fließen die Ergebnisse der „Planungsgruppe“ aus Großenried, die in der Bürgerversammlung und anschließend in Abstimmung mit dem GR gebildet wurde. Weiterhin wird die Fördersituation in der Kinderbetreuung nach der Bundes- und Landesförderung dargestellt.
Folgend daraus ist die Betrachtung der Kindergartensituation für den Hauptort Bechhofen und damit für die Gesamtgemeinde. Außerdem müssen wir die Gesamtentwicklung städtebaulich hierzu betrachten. Es geht um die Grundstücksmöglichkeiten der Gemeinde. Denn die Bereiche Kindergarten/Schule/Bauentwicklung hängen eng verzahnt zusammen.
Bgm. Schnotz teilte mit, dass sich eine Arbeitsgruppe mit dem Thema Großenried intensiv beschäftigt hat und stellte dessen Zeitablauf vor. Er teilte noch einmal die Geburtenzahlen der Jahres 2007 – 2020 mit. Es stellte sich heraus, dass in den Zeitraum 2015 – 2020 mit einem Durchschnitt von ca. 60 Geburten entwickelt hat. In den Jahren 2007 – 2014 waren es 41 Geburten im Durchschnitt pro Jahr. Außerdem werden seit zwei Jahren ca. 85 % der einjährigen Kinder in der Kinderkrippe angemeldet. Dies führt zu erheblich größeren Gruppenaufwand und somit zu Investitionen beim Sachaufwandsträger.
Zur Sitzung stellt die Architektin Frau Schmid-Schöniger die Varianten mit notwendigen Investitionen im Bereich Großenried grob vor. Frau Schmid-Schöniger stellte anhand einer Präsentation zwei Varianten vor.
Variante 1: kleiner Erweiterungsbau und Sanierung im Bestand Kindergarten/Schule Großenried
Variante 2: großer Erweiterungsbau und Sanierung im Bestand Kindergarten/Schule Großenried

Ö 5 2020/0457
Bei der Variante 1 wird das Schul- und Kindergartengebäude vollumfänglich als Kindergartengebäude genutzt, es wird insbesondere im Technikbereich saniert. Es wird ein kleinerer Erweiterungsbau angehängt. Dadurch können drei Kindergartengruppen und die notwendigen Räume für einen Kindergarten/-krippe in Großenried geschaffen werden. Die voraussichtlichen Kosten liegen bei dieser Variante bei ca. 1,6 Mio. €.
Bei einem späteren Bedarf kann ein Anbau für eine Gruppe noch erfolgen. Bei der Variante 2 kommt es zu einem größeren Erweiterung. Im Altbestand erfolgen die gleichen Sanierungsmaßnahmen wie unter Variante 1 dargestellt. Dadurch schafft man drei Kindergartengruppen im Erdgeschoss und man könnte die derzeitigen Schulklassenräume erhalten.
In der Zukunft können die Klassenräume ggfls. als KiGa-Räume umgenutzt werden. Die voraussichtlichen Kosten liegen bei dieser Variante bei ca. 2,14 Mio. €
Bgm. Schnotz nahm dann Stellung zu der Fördermöglichkeit. Die Landesförderung im Freistaat Bayern richtet sich nach dem FAG und liegt derzeit bei ca. 60 % der gesamten förderfähigen Kosten. Zusätzlich gibt es ein Bundesförderprogramm, aus dem noch zusätzlich 35 % der gesamten förderfähigen Kosten als Zuschuss fließt. Der gesamte Zuschuss darf den Betrag von
90 % der gesamten Kosten nicht übersteigen.
Danach bat Bgm. Schnotz um Stellungnahme der Schulleitung zu den Möglichkeiten im Schulbereich. Nach kurzen Worten durch Rektor Bräunlein übergab dieser das Wort an Konrektorin Holzner, die vor einigen Jahren an der Schule in Großenried unterrichtet hat. Diese teilte mit, dass mit der ländlichen Idylle das Schulhaus Großenried einen unschätzbaren Wert hat. Die Entwicklungs- und Unterrichtsmöglichkeiten sind jedoch an der Schule in Bechhofen deutlich höher als in Großenried. Allein die Möglichkeit eines Tandemlehrers gibt es in Großenried nicht. Dann werden mehr praktische und naturnahe Unterrichtsstunden in Bechhofen gehalten, die es in Großenried auch nicht geben kann. Wenn Frau Holzner die Vor- und Nachteile abwägt, so ist
sie zum Schluss gekommen, dass der Unterricht in Bechhofen für die Schüler gegenüber Großenried mehr Vorteile als Nachteile hat. Sie tendiert daher dazu, den Schulbereich komplett
nach Bechhofen zu verlagern.
Nachdem Bgm. Schnotz die Teilnehmer der Planungsgruppe in die Sitzung mit eingeladen hat, erhalten diese Teilnehmer nun das Rederecht und können ihre Angaben zu diesem Thema machen.
Aus den Zuschauerreihen wurden Vorschläge gemacht hinsichtlich einer vorübergehenden Nutzung der Klassenzimmer in Großenried bis die Erweiterung in Bechhofen fertig gestellt ist. Dann könnte man den Unterricht in Containern vermeiden bzw. reduzieren. Bgm. Schnotz entgegnete, dass dann der 90%ige Zuschuss für diesen Bereich nicht fließen wird und damit durch Herausnahme des schulischen Bereiches aus der Förderung erheblich geringere Fördermittel fließen.
Daraufhin bat man aus dem Publikum zu prüfen, ob für den schulischen Bereich nicht ebenso Fördermittel bereitgestellt werden und wenn ja, in welcher Höhe. Aus dem Gremium wurde auf die Wirtschaftlichkeit des Investitionsprojektes verwiesen. Ebenso sollte die Maßnahme zusammen mit Rektor Bräunlein abgewogen werden. Bei einer Kindergarteninvestition wurden die restlichen Kosten nach Abzug der Förderung immer zu 2/3 von der Gemeinde und zu 1/3 vom Träger übernommen. Bgm. Schnotz bat die katholische
Kirche um eine kurze Stellungnahme. Diese teilten mit, dass der Träger in Gemeinden wie Wolframs-Eschenbach, Herrieden und Arberg nicht an den Kosten beteiligt worden ist. Sie hatten nur bei überwiegend katholischen Gemeinden nachgefragt. Bgm. Schnotz entgegnete, dass die evang. Landeskirche von sich aus, einen Beitrag zu einem Kindergartenbau leistet.
Nachdem Bechhofen überwiegend evangelisch ist, sollte der gleiche Beitrag von der katholischen Kirche fließen.
Aus der Mitte des Gremiums wurde vorgeschlagen, eine Kosten-/Nutzenrechnung innerhalb der Varianten zu erstellen. Außerdem sind die Träger innerhalb der Gemeinde zu vergleichen.

Danach kam man noch zu dem möglichen Bau eines weiteren Kindergartens in Bechhofen. Man hat vier Standorte verglichen, wobei zwei davon gleich am Anfang ausgeschieden sind. Es blieben daher noch zwei Standorte übrig – das waren die Schule und der Festplatz Bechhofen.
Bgm. Schnotz stellte zunächst die Vor- und Nachteile des Standorts Schule vor. Danach bat er Rektor Bräunlein um Abgabe einer kurzen Meinung. Dieser war von dem Standort „Schule“ wenig begeistert. Man nimmt der Schule ein Klassenzimmer – nämlich das sog. Grüne Klassenzimmer. Außerdem findet viel Unterricht im Freien statt, der dann in dieser Form nicht mehr stattfinden könnte. Und die Erweiterungsmöglichkeiten der Schule würden auch extrem eingeschränkt.
Danach stellte Bgm. Schnotz den Standort „Festplatz“ vor, der mehr Vor- als Nachteile hat. Er ist der Meinung, dass man dies weiterverfolgen soll. Mit dem Neubau eines weiteren Kindergartens muss spätestens im Winter 2021/2022 begonnen werden.
Bgm. Schnotz teilte dem Gremium mit, dass er heute keine Abstimmung verlangen wird; diese aber in der nächsten Sitzung am 16.12.2020 erfolgen muss. Hier muss über zwei Punkte entschieden
werden:
1. Baumaßnahme in Großenried
2. Standort für den Bau des neuen Kindergartens in Bechhofen

Über diesen Sachverhalt sollten wir in der Sitzung nun final abstimmen. Wir werden dort die Bedarfsanerkennung für die Kindergarten und Krippenplätze bestätigen. Weiterhin muss die Bauvariante für Großenried festgelegt werden. Und es muss in der Finanzierung über die Gleichbehandlung der Träger innerhalb der Marktgemeinde eine Regelung getroffen werden.
Beschussformulierungen erfolgen noch zur Sitzung.
Am Montag findet eine Webkonferenz mit dem Landratsamt Ansbach statt.

Beschlussvorschlag: Bedarfsanerkennung
Der Marktgemeinderat Bechhofen erkennt den Bedarf von derzeit insgesamt mind. sechs weiteren
KiGa-/Krippengruppen für Bechhofen an.

Beschlussvorschlag: Festlegung der Baumaßnahmen

Der Marktgemeinderat Bechhofen setzt die Variante 1 für die Kindergartenentwicklung mit einer Nutzungsbindung von 20 Jahren um. Durch die Verwaltung sind mind. drei Angebote für die Planung einzuholen. Die Verwaltung kann die Leistungsphasen 1-4 vergeben. Die Verwaltung hat den Förderantrag so rasch wie möglich zu stellen.

Beschlussvorschlag: Festlegung der Baumaßnahmen

Der Marktgemeinderat Bechhofen favorisiert folgendes Grundstück  für die Planung und für die Umsetzung eines Kindergartens in Bechhofen:

  • Festplatz
  • Schulgelände
  • Und/Oder:  Verhandlungsfläche (der Bürgermeister wird aufgefordert, Verhandlungen zu führen)
  • Und/Oder: ?????

Durch die Verwaltung sind mind. drei Angebote für Antragskonzept/Förderplanung einzuholen. Die Verwaltung kann die Leistungsphasen 1-2 vergeben. Die Verwaltung hat den Förderantrag so rasch wie möglich zu stellen. Durch die Verwaltung ist das VgV-Verfahren für die Planung durchzuführen.

Beschlussvorschlag: Trägerschaft der Kindergärten

Der Marktgemeinderat Bechhofen wünscht eine Trägerschaft für den neu zu errichtenden Kindergarten in Bechhofen durch die Evang. Kirchengemeinde Bechhofen. Der Marktgemeinderat Bechhofen wünscht eine Trägerschaft für den mit einem Anbau zu erweiternden Kindergarten in Großenried durch die Kath. Pfarrgemeinde Großenried. Der Bürgermeister wird beauftragt, auf Basis der bisherigen Regelungen hinsichtlich der gemeinschaftlichen Umsetzung von Kindergartenbauten, mit beiden Trägerinstitutionen Verhandlungen zu führen und Vertragsvereinbarungen dem Gremium vorzulegen.