Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Informationen im Zusammenhang mit dem "Coronavirus" (SARS-CoV-2)

Auf dieser Seite finden Sie die Informationen der Gemeinde Bechhofen im Zusammenhang mit den Entwicklungen zum sog. Coronavirus (SARS-CoV-2).

Die Seite wird laufend aktualisiert.

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Lokale Nachrichten & Berichte

Artikel vom 07.07.2020

Bauarbeiten bei der BRK-Bereitschaft Bechhofen

Der Rettungsdienststandort Bechhofen wird erweitert und aufgewertet. Für die im Gange befindlichen Arbeiten kam den Verantwortlichen zugute, dass neben dem bisherigen Rotkreuzgebäude in der Caspar-Bühler-Straße ein Unternehmen der Pinselindustrie seinen Betrieb aufgegeben hatte. Deshalb kaufte der BRK-Kreisverband das Gelände einschließlich der bestehenden Bebauung an, um darauf neue Möglichkeiten für den Rettungsdienst zu schaffen.

Dazu gehört eine inzwischen errichtete große Unterstellhalle mit vier Eingangstoren (links im Bild). Hier sollen künftig die Einsatzfahrzeuge, der Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug, der Krankentransportwagen und ein in Aussicht gestelltes Ersatzfahrzeug untergebracht werden. Das ehemalige Firmengebäude wurde inzwischen entkernt, Es wird für besondere Zwecke verwendet.

Wie Wachleiter Michael Strehl bei der Erläuterung des Erweiterungs-projektes hervorhob, sei als Besonderheit der Einbau eines Schleusenraumes vorgesehen, damit im Bedarfsfall auch auf dem infektiösen Sektor die nötigen Maßnahmen getroffen werden können. Das bisherige BRK-Heim in Bechhofen (im Bild rechts) soll für die vielseitigen anderen Arbeitsbereiche der hiesigen Rotkreuzbereitschaft verwendet werden.

Dazu gehören die Dienste der Wasserwacht, des Jugendrotkreuzes und der Seniorenbetreuung sowie der allgemeine Bereitschaftsdienst. Die Arbeiten würden derzeit fortgeführt, hieß es. Mit einer Fertigstellung der umfang-reichen Maßnahmen rechne man im günstigen Fall bis Ende dieses Jahres. Bei den Arbeiten sollen auch ein Notarztzimmer und ein Aufenthaltsraum für das BRK-Personal eingerichtet werden.                 

Rosen vor dem FFW-Gerätehaus

Die Marktgemeinde ist bestrebt, ihren Ort für die Besucher und Passanten in einem günstigen Licht erscheinen zu lassen. Dazu dienten in letzter Zeit verschiedene Verschönerungsmaßnahmen. Zu einem besonderen Blickfang wurde dabei das Areal zwischen dem Le-Blanc-Platz und dem Feuerwehrgerätehaus hergerichtet. Hier hat der gemeindliche Bauhof die bestehende Rosenbepflanzung in üppiger Form erneuert. Dahinter befinden sich das beim Abschluss der Flurbereinigung angebrachte Denkmal und ein Hinweisschild auf die 1044 Kilometer entfernte französische Partnerstadt Le Blanc. Aufgestellte Ruhebänke laden zum Verweilen und Betrachten dieses schönen Ortsbildes ein und runden das gelungene Ensemble harmonisch ab.

80. Geburtstag von Reinhard Pietsch

Die Pädagogik und der Sport haben das Leben von Reinhard Pietsch entscheidend mitgeprägt. Aufgrund seines großen Bekanntenkreises haben ihm deshalb viele Mitbürger zum 80. Geburtstag gratuliert, den er am Samstag, 18. Juli, im Kreise seiner Angehörigen feierte. Der Jubilar wurde in der niederschlesischen Hauptstadt Breslau geboren. Von dort wurde er mit seinen Angehörigen im Januar 1945 vertrieben. Dabei kamen die ihrer Heimat Entwurzelten durch Dresden, bevor die Stadt 14 Tage später im Bombenhagel unterging.

Die Flucht in den Westen ging dann über Regensburg und Zwiesel weiter nach Bayerisch Eisenstein. In der niederbayerischen Gegend erlebte Reinhard Pietsch seine ersten Schuljahre. Später ging er in das Gymnasium in Deggendorf, wo er 1960 das Abitur ablegte. Sein Lehramtsstudium absolvierte er an der Pädagogischen Hochschule in München-Pasing.

In Leidendorf bei Weidenbach-Triesdorf erhielt er 1964 seine erste Stelle als Lehrer, wobei er die Klassen fünf bis acht unterrichtete. Dort lernte er seine Frau Giselheid kennen, die für die Klassen eins bis vier zuständig war. Noch im gleichen Jahr heiratete das Paar. Danach kam Reinhard Pietsch an die Schule in Bechhofen, an der er 40 Jahre lang wirkte. Dabei war er zunächst noch im alten Schulhaus, dem heutigen Rathaus, am Martin-Luther-Platz tätig. Nachdem er in den letzten Jahren jeweils die Klassen acht und neun unterrichtet hatte, ging er 2004 in den Ruhestand.

An der Bechhöfer Schule wirkte er etliche Jahre lang unter verschiedenen Schulleitern als zweiter Konrektor. In seiner Freizeit betätigte sich der Jubilar in mehrfacher Weise. So ist er seit vielen Jahren in etlichen Vereinen tätig. Beim Turn-  und Sportverein (TSV) war er Turnrat und zweiter Vorsitzender. In der Fußballmannschaft der Alten Herren des TSV spielte er selbst mit. Auch war er aktiv im Tennissport sowie beim Triathlon und Skifahren.

Seit 16 Jahren ist er aktives Mitglied der TSV-Sängerriege. Das Ehepaar Pietsch hat einen Sohn und eine Tochter. Zu den weiteren Nachkommen gehören vier Enkelkinder. Reinhard Pietsch betätigt sich inzwischen auch als Gästeführer für Bechhofens Touristen. Die Marktgemeinde ist ihm längst zur neuen Heimat geworden. In Bechhofen wird er von der Bevölkerung als Pädagoge und Mitbürger allgemein geschätzt und gewürdigt.

„Steindeckerstraße“ im Gewerbegebiet

Die Marktgemeinde Bechhofen ist sich des früher hier bestehenden langjährigen Zusammenlebens mit vielen jüdischen Mitbürgern bewusst, zumal diese Volksgruppe erheblich zum Aufwärtstrend der Kommune beigetragen hatte. Besondere Verdienste hat sich hierbei die damalige Familie Steindecker erworben. Hugo und David Steindecker gehörten zu den Pionieren der hiesigen Pinselindustrie und beschäftigten in ihrem Unternehmen viele Bechhöfer Mitbürger.

Wie Heimatpfleger Hebert Dommel bei seinen Nachforschungen ermittelte, sei einer der beiden Steindecker-Brüder noch in Bechhofen eines natürlichen Todes gestorben, während der andere das Schicksal vieler Glaubensgenossen teilen musste und in einem Vernichtungslager umkam.

So war es ein Anliegen Dommels, dieser einst bei der Bevölkerung angesehenen jüdischen Familie in irgendeiner Weise zu gedenken. Dem wurde nun Rechnung getragen. Es wurde im Gewerbegebiet Bechhofens ein Straßenzug als „Steindeckerstraße“ bezeichnet und ein entsprechendes Straßenschild angebracht (Bild).

Herbert Dommel begrüßte diese Aktion der Marktgemeinde. Wie er in Erinnerung rief, habe er vor Jahren eine Publikation über die jüdische Familie Steindecker verfasst. Exemplare davon mit ausführlichen Texten und historischen Bildern seien noch vorrätig. Informationen könnten bei ihm unter der Rufnummer 09822 / 14 43 eingeholt werden.

Neuer Traktor für den Bauhof

der Gemeindebauhof konnte jetzt einen neuen Kommunaltraktor in Dienst stellen. Das 78.000 Euro teure Arbeitsgerät ersetzt den neun Jahre alten Vorgänger HAKO, der mit ca. 3500 Arbeitsstunden „in die Jahre gekommen“ war. Nun erfolgte die offizielle Übergabe des neuen Fahrzeugs. Dazu trafen sich Bürgermeister Helmut Schnotz, Bauhofleiter Stefan Mack und Mitarbeiter Bastian Hummel auf dem Bauhofgelände.

Der neue Traktor der Marke John Deere Typ 3046 R mit 45 PS ist mit einem Schneeräumschild, einem Mähwerk, einer Kehrmaschine, sowie einem Streuer und einer Absauganlage ausgestattet.Das moderne Fahrzeug kommt vor allem bei der Grünpflege während des Jahres zum Einsatz. Im Winter wird damit ein Großteil des Räum- und Streudienstes in Bechhofen und den Ortsteilen bewältigt.

Bürgermeister Helmut Schnotz betonte, dass die Anschaffung notwendig gewesen sei, da ein leistungsstarkes und zuverlässiges Arbeitsgerät unerlässlich ist.
Er wünscht dem Team vom Bauhof allzeit „Gute Fahrt“.