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Lokale Nachrichten & Berichte

Artikel vom 05.02.2022

Katrin Böhme wird neue Pfarrerin für die Kirchengemeinde Thann

Die Pfarrstellenvakanz in den evangelischen Kirchengemeinden Sommersdorf-Burgoberbach und Thann geht zu Ende. Am 1. März wird Pfarrerin Katrin Böhme ihren Dienst hier beginnen. Sie stammt aus Winnenden in Baden-Württemberg und war zuletzt zur Dienstaushilfe in Heidenheim (Brenz) tätig. Sie wechselt damit die Landeskirche, zumal ihr Mann Manuel Franke ist. Beide haben sich beim Studium in Neuendettelsau kennengelernt. So schickt es sich gut, dass ihr Mann ebenfalls ab März in Ehingen am Hesselberg als Vikar seine Ausbildung zum Pfarrer fortführen wird.

Wie Katrin Böhme berichtete, habe sie in Neuendettelsau, Tübingen und Straßburg studiert und ihr Vikariat während der praktischen Ausbildungsphase in Blaustein bei Ulm absolviert.

An ihrem Beruf gefalle ihr besonders der Kontakt mit unterschiedlichen Menschen sowie die vielfältigen Aufgabenbereiche. „“Es ist schön, auf diese Weise die Liebe Gottes zu uns Menschen bekannt zu machen“, versicherte sie. Jedenfalls freue sie sich sehr darauf, Gemeindepfarrerin zu sein und gemeinsam mit allen das Gemeindeleben zu gestalten.

Auf dem Dorf zu leben, sei für sie eine neue Erfahrung, auf die sie gespannt sei. Ihr Lieblingsbibelvers stehe im Psalm 37, Vers. 5 „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird´s wohlmachen“.

Der Einführungsgottesdienst findet am Sonntag, 13. März, um 10 Uhr in der Kirche in Sommersdorf statt. Die Kirchengemeinden Sommersdorf/Burgoberbach und Thann freuen sich über die Wiederbesetzung der Pfarrstelle.

Wie Sprecherin Michaela Meyer versicherte, sei man froh darüber, mit der neuen Pfarrerin das bestehende Gemeindenetzwerk noch bunter zu gestalten, wozu Katrin Böhme ihre eigene Klangfarbe mit einbringen könne“.

Neue Heimatpflegerin

Der Markt Bechhofen hat mit Beschluss des Gemeinderates Frau Claudia Dommel zur neuen ehrenamtlichen Heimatpflegerin berufen.

Wir freuen uns, dass Frau Dommel ab 01. Januar 2022 in die Fußstapfen Ihres verstorbenen Vaters Herbert Dommel tritt, der bis zuletzt den Markt Bechhofen mit seiner herausragenden Arbeit und seinem Wissen bereichert hat. Bereits in der Vergangenheit hatte die neue Heimatpflegerin gemeinsam mit ihrem Vater schon die Ortsgeschichte von Bechhofen sowie die Historie verschiedener, auch jüdischer Familien erforscht und einige Bücher hierüber mitgeschrieben.

Bürgermeister Helmut Schnotz zeigte sich bei der Übergabe der Ernennungsurkunde an Frau Dommel erfreut, dass die Bewahrung und Pflege des heimatlichen Kulturgutes von Bechhofen hierdurch auch weiterhin gesichert ist.

Die Marktgemeinde Bechhofen wünscht Claudia Dommel alles Gute und viel Freude bei der Ausübung Ihrer Tätigkeit.

Gemeinsam gegen Corona – Große Impfaktion in Bechhofen ein voller Erfolg

Der Förderverein des Rettungswesens und die Praxis Dr. Sitter haben Impftermine organisiert.

Die Turnhalle am Schulgelände wurde kurzerhand zum Impfzentrum umfunktioniert. Der Förderverein des Rettungswesens in Bechhofen und Umgebung e.V. organisierte zusammen mit der Praxis Dr. Sören W. Sitter in Bechhofen, mit Unterstützung der Marktgemeinde und den örtlichen Hilfsorganisationen BRK, Wasserwacht und der Freiwilligen Feuerwehr eine gemeinsame Impfaktion. Dazu wurden am Freitag 10.12.2021 und am Samstag 18.12.2021 über 600 Bürger aus Bechhofen und der näheren Umgebung eingeladen sich impfen zu lassen. Waren die meisten Impfwilligen aus dem Raum Bechhofen in die Halle gekommen, so verzeichnete der Förderverein gerade am Samstag, auch den Besuch von Menschen aus dem weiteren Landkreisgebiet sowie aus Schwabach und Nürnberg. Die Impftermine wurden vorher online oder über die Praxis Dr. Sitter vergeben, so dass keine längeren Wartezeiten entstanden. Es wurde ausschließlich der Impfstoff Moderna in neun provisorisch aufgebauten Kabinen verabreicht. Über zwanzig ehrenamtliche Mitarbeiter der örtlichen Hilfsorganisationen und das komplette Praxisteam, sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Von der Anmeldung über das Impfen bis zum Verlassen mit ausgedrucktem Impfzertifikat wurden die Bürger und Bürgerinnen durch die umfunktionierte Turnhalle begleitet. Es wurde nicht nur „geboostert“. Unter den insgesamt rund 250 am Freitag und 360 am Samstag Geimpften waren auch 24 Personen, die sich erstmals die Spritze zum Schutz gegen Corona haben setzen lassen.

Freudenspendende Weihnachtsaktion für Heimbewohner

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenhofs Bechhofen haben eine besondere Weihnachtsüberraschung bekommen: Die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule haben Weihnachtslichter gebastelt.

Diese sind laut Bürgermeister Helmut Schnotz von den Kindern und Jugendlichen mit viel Fleiß und Mühe hergestellt worden. Die Gemeinde besorgte die batteriebetriebenen Teelichter mit LED-Birnchen dafür und die drei örtlichen Bäckereien „Bäckerei Café Rieß“, „BrotHaus GmbH“ und „Der orange Beck“ steuerten süße Leckereien bei, wofür der Rathauschef dankte.

Das Leben der Menschen im Seniorenhof sei in diesem Jahr Pandemiebedingt mit einer Menge von Entbehrungen verbunden gewesen. Oft habe er an die Seniorinnen und Senioren gedacht, sagte der Bürgermeister. Deshalb hat er ihnen einen persönlichen Brief zukommen lassen. Zugleich drückte er die Hoffnung aus, dass das Kerzenlicht nicht nur an Weihnachten, sondern auch im kommenden Jahr Herzenswärme, Zuversicht und Hoffnung schenken soll.

Marco Tschöke, Christoph Walter, Laura Wiesinger, Martin Nehmeyer und Manuela Füller nahmen die Geschenke für die Seniorinnen und Senioren von Bürgermeister Schnotz, Rektor Gerhard Bräunlein und Konrektorin Ulrike Holzner (von links) entgegen. Diese gaben sie dann an die Bewohnerinnen und Bewohner weiter.

Großzügige Spendenübergabe der Fa. GEKA GmbH

Die Firma GEKA GmbH hat für die Freiwillige Feuerwehr Bechhofen und den Förderverein des Rettungsdienstes Bechhofen jeweils eine Summe in Höhe von 2500 € gespendet.

Bei der Übergabe der Schecks freuten sich die Beteiligten über die großzügigen Spenden und bedankten sich bei den Verantwortlichen der Firma GEKA GmbH. Bürgermeister Helmut Schnotz hob in diesem Zusammenhang nochmals hervor, welch wichtige Arbeit diese beiden Vereine für die Marktgemeinde Bechhofen leisten und die Spenden hierfür deshalb bestens angelegt sind.

 

Ortssprecherwahl in Mörlach

Martin Ramold wurde bei einer Ortsversammlung der Gemeindebürger des Gemeindeteils Mörlach am 30.11.2021 auf dem Freigelände vor dem Dorfgemeinschaftshaus einstimmig zum Ortssprecher für Mörlach gewählt.

In Gemeindeteilen, die vor der Gebietsreform noch selbständige Gemeinden waren und die im Gemeinderat nicht vertreten sind, haben die dort ansässigen Gemeindebürger die Möglichkeit, im Rahmen einer Ortsversammlung aus ihrer Mitte in geheimer Wahl einen Ortssprecher zu wählen. Voraussetzung ist, dass dies mindestens ein Drittel der Gemeindebürger bei der Gemeinde beantragt. Der Ortssprecher kann an allen Sitzungen des Gemeinderats mit beratender Stimme teilnehmen und Anträge stellen.

Da zunächst nicht genügend Anträge bei der Gemeinde eingegangen waren, erfolgte die Wahl nun mit etwas Zeitverzug. Um dabei im Hinblick auf die aktuelle Pandemielage für alle Beteiligten eine größtmögliche Sicherheit gewährleisten zu können, fand die Wahl trotz widriger Witterungsverhältnisse unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln im Freien statt. Die Versammlung wurde auf das nötigste reduziert und konnte so nach rund einer halben Stunde abgeschlossen werden.

Wenn die Heimat auf der Zunge zergeht

„Regionales Mehl ist ein hochwertiges und frisches Lebensmittel. Wer bewusst heimische Produkte kauft – zum Beispiel jetzt am ersten Advent in der Weihnachtsbäckerei – kann sich die Heimat im wahrsten Sinn des Wortes auf der Zunge zergehen lassen“, sagt Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Er besuchte kürzlich die Kräutleinsmühle im Bechhöfer Ortsteil Wiesethbruck. Sie ist eine von wenigen, in denen heute noch täglich gemahlen wird. Müllermeister Harald Kräutlein, der den Betrieb in vierter Generation führt, bezieht Weizen und Roggen direkt von den Landwirten aus der näheren Umgebung sowie aus dem Hesselbergraum. In Wiesethbruck werden daraus verschiedene Mehlsorten hergestellt.

Neben Weizen und Roggen verarbeitet Harald Kräutlein mit sechs Mitarbeitern auch Dinkel, der sich einer wachsenden Beliebtheit erfreut. In der Mühle wird das Korn zu Grieß, Mehl und Kleie verarbeitet, letztere dient als Tierfutter. Die nötige Energie dazu kommt dank der Lage an der Wieseth zu rund einem Drittel aus dem Wasser. Geplant ist, die Versorgung mit erneuerbarer Energie weiter auszubauen, etwa mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Landwirt Johann Schlecht aus Wiesethbruck schätzt die Kräutleinsmühle als bewährten Abnehmer in unmittelbarer Nähe. Seinen Roggen baut er auf Äckern im Umkreis von zwei Kilometern an. „Regionalität bedeutet auch Klimaschutz. Wir schätzen die kurzen Wege vom Landwirt über die Mühle zum Bäcker“, sagte Bechhofens Bürgermeister Helmut Schnotz.

„Bäcker sind systemrelevant – Corona hat dies noch deutlicher werden lassen“, betonten die Bäckermeister Gerhard und Sohn Chris Rieß aus Bechhofen. In seiner Backstube zaubert er aus dem Mehl aus Wiesethbruck in der Vorweihnachtszeit unter anderem zwölf verschiedene Plätzchensorten.

„Egal ob Brot, Brezen, Semmeln, Pizza, Kekse oder Müsli – die Kompetenz des Müllers und die der Mühlen sind täglich nahezu in aller Munde“, sagte Dr. Josef Rampl, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes. Es gebe in ganz Bayern noch rund 100 Betriebe, in denen gemahlen werde. Diese Art der Wertschöpfung in enger Zusammenarbeit mit den Landwirten müsse weiter hoch gehalten werden.

„Regionale Wirtschaftskreisläufe erhalten unsere Kulturlandschaft. Dank der kurzen Wege wird die Umwelt geschont und die Bevölkerung mit guten Lebensmitteln versorgt. Außerdem bieten die heimischen Betriebe Arbeitsplätze und damit auch eine Perspektive für junge Menschen und Familien“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Der Landkreis Ansbach möchte mit dem Regionalmanagement einen Beitrag leisten, Verbrauchern die Bedeutung heimischer Produkte zu vermitteln.

Neuer Prediger bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft

Die beiden Gemeinden Bechhofen und Dombühl der Landeskirchlichen Gemeinschaft haben nun wieder einen gemeinsamen Prediger. Mit Daniel Haack wurde jetzt der Nachfolger des nach Schweinfurt gewechselten Gottfried Betz im Beisein von rund 100 Mitgliedern beider Gemeinden und vieler Ehrengäste in sein Amt eingeführt.

Die Versammlungsleitung hatte der Bechhöfer Gemeinschaftsleiter Reiner Lechner übernommen. Er begrüßte auch den ebenfalls neuen LKG-Jugendreferenten Joel Müller, der neben der Jugendarbeit in Dombühl auch den Umgang mit den jungen Menschen in der Kirchengemeinde Fichtenau-Wildenstein wahrnehmen wird.

Zu den Ehrengästen gehörte der Landesjugendreferent des Südwestdeutschen EC-Gemeinschaftsverbandes, Daniel Wannenwetsch. Dem Einführungsgottesdienst wohnten auch etliche Mitglieder des Kirchenvorstandes und des Gemeinderates bei.

Prediger Walter Ittner aus Ansbach bezeichnete den Prediger nicht als Oberhaupt, das die Gemeinde führe, sondern als Mitglied von Menschen, die den Weg eines Christen gemeinsam gehen und sich dabei unterstützen.

Ein Grußwort der Gemeinde Dombühl überbrachte deren Bürgermeister Jürgen Geier, Schriftliche Grüße hatte das ebenfalls neu eingeführte Pfarrersehepaar Katharina und Thorsten Wolff von der Kirchengemeinde Bechhofen übermittelt. Die Landeskirchliche Gemeinschaft freue sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und deren Repräsentanten, meinte der LKG-Vertreter Reiner Lechner.

Auf die Grußworte von Pfarrer Tobias Dürr (Wildenstein) und Bürgermeister Jürgen Geier (Dombühl) folgten die offiziellen Einführungen von Prediger Daniel Haack und des Jugendreferenten Joel Müller. Beide stellten sich anschließend den Besuchern vor.

Als Willkommensgruß überreichte ihnen LKG-Leiter Reiner Lechner neben anderen Geschenken Gutscheine für den Erwerb christlicher Bücher. „Nun wartet das Leben bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft und dem Bund für entschiedenes Christentum (EC) auf euch“, rief Bechhofens Gemeinschaftsleiter dem neuen Amtsinhaber zu.

Er wünschte ihnen für ihre Tätigkeit Gottes Segen sowie Mut und Hingabe neben einem leidenschaftlichen Wirken in Liebe und Barmherzigkeit. Die Versammlung wurde durch gemeinsames Singen umrahmt und endete mit Segensworten von Pfarrer Michael Wild.

Mitgliederversammlung des Evang.-Luth. Diakonievereins Bechhofen-Sachsbach e.V

Der Diakonieverein Bechhofen-Sachsbach wird vorerst weiterhin vom zweiten Vorsitzenden Hans-
Dieter Lechner kommissarisch geleitet. Normalerweise hat der Pfarrstelleninhaber das Amt des
ersten Vorsitzenden inne. Doch da die Pfarrstellenbesetzung erst kürzlich erfolgte, will man es
zunächst bei der alten Vereinsvorstandsbesetzung belassen.
Wie Hans-Dieter Lechner in der Hauptversammlung mitteilte, habe der Verein coronabedingt im
letzten Jahr keine Sitzungen und Veranstaltungen durchgeführt. Trotzdem habe man ein geringes
Einnahmeplus erzielt. Auch sei die Sozialstation mit einem Zuschuss von 4300 € unterstützt worden.
Nach einem Absinken der Mitgliederzahl gehören dem Diakonieverein gegenwärtig rund 250
Unterstützer und Freunde an.
Der Versammlung wohnte auch der frühere Bechhöfer Pfarrer Prof. Dr. Alfred Seiferlein bei. Wie er
betonte, liege ihm die Sozialstation und damit auch der Diakonieverein weiterhin sehr am Herzen. Er
nahm dann auch die anstehenden Neuwahlen vor.
Demnach bleibt Hans-Dieter Lechner zweiter Vorsitzender. Ebenfalls wiedergewählt wurden Volker
Hahn als Kassier, Karl Hotz als Schriftführer sowie Claudia Dommel und Monika Zahn als
Kassenprüferinnen.
Die bisherigen Beisitzer, Erich Hahn, Elfriede Hiemeyer, Anke Himmel, Karl Meyer und Martin Weiß,
wurden per Sammelabstimmung in ihrem Amt bestätigt. Als zusätzlich neuer Beisitzer wurde
Manfred Burkhardt in die Vorstandschaft gewählt.
Ausführliche Informationen über die Sozialstation trug deren neuer Geschäftsführer Michael Deffner
vor. Trotz Corona hätten die Pflegekräfte sehr gute Dienste geleistet, hob Deffner hervor. „Allerdings
machten der Maskenzwang die Zunahme des Dokumentationsaufwandes und das Einstellen auf neue
Regelungen dem Personal sehr zu schaffen“, meinte Deffner.
Derzeit würden zirka 160 Personen von 23 Fachkräften der Sozialstation versorgt. Gegenwärtig suche
man weitere Fachkräfte.
In der Coronazeit habe die Sozialstation kaum Kontakte zu den Diakonie- und Krankenpflegevereinen
unterhalten können, stellte Deffner bedauernd fest. Derzeit überlege man, wie dieser Situation
entgegenzuwirken sei. Auf jeden Fall sei die Sozialstation den Vereinen für deren Unterstützung
ideell als auch finanziell sehr dankbar, betonte der Geschäftsführer.
Er hob auch das gute Zusammenwirken zwischen den beiden christlichen Konfessionen lobend und
dankbar hervor. Ähnlich äußerte sich der amtierende Vorsitzende Hans-Dieter Lechner und erinnerte
in diesem Zusammenhang an die Gründung der Sozialstation vor 40 Jahren. Es war der ausdrückliche
Wunsch des damaligen Gemeinderates unter Bürgermeister Werner Schellmann, eine
„ökumenische“ Sozialstation zu errichten.

Neue Sitzgelegenheit für die Gemeindebücherei

Der 1. Bürgermeister Helmut Schnotz sowie das Team der Gemeindebücherei
Bechhofen legen ein großes Augenmerk darauf, dass sich auch die kleinen
Leserinnen und Leser in der Bücherei wohl fühlen und so schon frühzeitig eine
positive Beziehung zu den Lesemedien aufbauen. Denn der frühe Umgang mit
Büchern und das Kennenlernen der Bücherei mit ihrer angenehmen Atmosphäre,
unterstützt und fördert die Kinder von Anfang an in ihrem Wissens- und
Erlebnisdurst, was sich positiv auf die weitere Entwicklung auswirkt.
Um für noch mehr Wohlfühlatmosphäre zu sorgen, wurde deshalb ein neues
Sitzpodest angeschafft, welches die kleinen Büchereibesucher zum Schmökern
einladen soll. Auch bei Klassen- sowie Kindergartenführungen wird durch dieses
Podest eine hervorragende Sitzmöglichkeit für unterhaltsame Lesestunden geboten.
Das Team der Gemeindebücherei freut sich nicht nur über den Besuch von vielen
bekannten Leserinnen und Lesern, sondern auch neue Besucher sind dort jederzeit
herzlich willkommen.

In 8 Wochen die Rekordzahl von 479 Büchern gelesen

Die Ferien sind vorbei und damit auch der Sommerferien-Leseclub der Gemeindebücherei Bechhofen. Mit 50 angemeldeten Jungen und Mädchen war der Sommerferien-Leseclub ausgebucht und ein voller Erfolg.

Die Schülerinnen und Schüler konnten aus 79 druckfrischen Büchern, die extra für den Sommerferien-Leseclub angeschafft wurden sowie aus dem gesamten Kinder- und Jugendbuchbestand der Gemeindebücherei auswählen. Zusammen haben die Kinder 479 Bücher gelesen, was im Vergleich zum letzten Jahr 148 Lesemedien mehr waren. Davon hat die eifrigste Leserin es auf stolze 54 Titel gebracht!

Dank vieler Spenden von Unternehmen und örtlichen Banken, bekam jedes Kind zu einer Urkunde einen Preis für seine Leseleistung. Neben den Spenden gab es auch Bücher, Hörspiele, Gutscheine, Spiele und viele andere tolle Überraschungen. Als „Glücksfee“ zog der 1. Bürgermeister Helmut Schnotz in der Gemeindebücherei die Gewinner. Die Verlosung fand aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht öffentlich statt.

Bei einer weiteren Verlosung der Landesfachstelle Nürnberg wird unter allen teilnehmenden Bibliotheken in Bayern ein 2-tägiger Familien-Ausflug in den Freizeitpark LEGOLAND in Günzburg (für 2 Erwachsene und 2 Kinder bis 14 Jahren) mit Übernachtung und Frühstück im Pirateninsel-Hotel, inklusive zwei Tage Parkeintritt und ebenfalls kostenloser Anreise mit der Bahn verlost. Weitere drei Bayerntickets für jeweils bis zu fünf Personen gibt es als Extrapreis zu gewinnen.

Es wäre toll, wenn einer der Preise nach Bechhofen ginge. Dafür drücken wir allen Teilnehmern die Daumen!

Für das Büchereiteam ist es schön zu sehen, dass für viele Kinder und Jugendliche die Bücherei und das Lesen zu einem festen Bestandteil der Freizeitgestaltung geworden sind.
Auch für 2022 plant die Gemeindebücherei Bechhofen, mit ganz viel neuem Lesestoff, wieder unter dem Motto „Lesen was geht“, am Start zu sein.

Hauptbericht des Vorstands des TSV Bechhofen mit Neuwahlen

Dem Turn- und Sportverein (TSV) Bechhofen gehören gegenwärtig 661 Mitglieder an, unter denen sich 95 Kinder bis 14 Jahre und 55 Jugendliche befinden. Das teilte der Vereinsvorsitzende Ralph Bieringer in der Hauptversammlung mit, in der er den Rückgang von 60 Mitgliedern in den letzten beiden Jahren bedauerte.

Den Rückgang führte er auf das Ausscheiden älterer Mitglieder und auf das Einschränken des Sportbetriebes durch die Corona-Epidemie zurück.

Bieringer sprach die Hoffnung aus, dass sich die Lage im Herbst soweit stabilisiert, dass dann wieder ein geregelter Sportbetrieb angeboten werden könne. Besonders dankte der TSV-Vorsitzende den Übungsleitern und Helfern für „ihre hervorragend geleistete Arbeit während vieler ehrenamtlicher Stunden“.

Einen besonderen Dank entbot er den Gönnern und Freunden des Vereins, wobei er unter anderem den Fußball-Förderverein erwähnte, der die Jalousien für die Terrasse finanziert habe. Dank sagte der Vorsitzende auch der Gemeinde für die Erneuerung der Tenniszäune und des Einfahrtsbereiches zum Sportgelände.

Der B-Platz erstrahle inzwischen in neuem LED-Licht. Für die Arbeit am Sportgelände bedankte sich Ralph Bieringer bei Platzwart Roland Stimpel und dessen Helfern Gerhard Hager und Klaus Sandner.

Die auf dem Dach des Sportvereins installierte extern betriebene Photovoltaikanlage erfüllte zu 100 Prozent die vorgegebenen Berechnungen, stellte der Vorsitzende fest. Er würdigte „die gute und harmonische Zusammenarbeit“ mit den einzelnen Abteilungen und dankte besonders dem nicht anwesenden Kassier Thomas Deffner, dessen Kassenbericht er vertretungsweise vortrug.

Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft wurden Ralph Bieringer als erster Vorsitzender und Sven Kersten als sein Stellvertreter wiedergewählt. Neuer dritter Vorsitzender ist jetzt Sven Hofmann. In ihren Ämtern bleiben Thomas Deffner als Kassier, Gerd Meier-Gesell als Schriftführer sowie Niklas Lechner als Fußball-Abteilungsleiter, Stefan Deffner (Tennis), Bernd Mägerlein (Tischtennis), Sabine Roth (Turnen) und Susanne Lindner (Volleyball). Als Kassenprüfer fungieren Marion Deffner, Kerstin Kersten und Markus Paul. Neu gewählt wurde Jan Heumann als Vereinsjugendleiter.

Ortssprecherwahl in Königshofen

Peter Hanneder wurde bei einer Ortsversammlung der Gemeindebürger des Gemeindeteils Königshofen am 30.06.2021 auf dem Sportgelände des FC Heide einstimmig zum Ortssprecher für Königshofen gewählt.
In Gemeindeteilen, die vor der Gebietsreform noch selbständige Gemeinden waren und die im Gemeinderat nicht vertreten sind, haben die dort ansässigen Gemeindebürger die Möglichkeit, im Rahmen einer Ortsversammlung aus ihrer Mitte in geheimer Wahl einen Ortssprecher zu wählen. Voraussetzung ist, dass dies mindestens ein Drittel der Gemeindebürger bei der Gemeinde beantragt. Der Ortssprecher kann an allen Sitzungen des Gemeinderats mit beratender Stimme teilnehmen und Anträge stellen.

Da zunächst nicht genügend Anträge bei der Gemeinde eingegangen waren und dann die zweite und dritte Corona-Welle das Abhalten einer Bürgerversammlung verhinderte, erfolgte die Wahl nun mit etwas Zeitverzug.

Erster Bürgermeister Helmut Schnotz beglückwünschte den neuen Ortssprecher zu seiner Wahl und zeigte sich erfreut, dass damit nun auch wieder eine Stimme aus Königshofen im Gemeinderat vertreten ist.

 

Neues Fahrzeug für die BRK-Bereitschaft Bechhofen

Bericht: Alexander Biernoth

Die Bereitschaft Bechhofen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) hat ein neues Einsatzfahrzeug bekommen: Es ist ein gebrauchtes Fahrzeug des Rettungsdienstes, das in Schillingsfürst Dienst getan hat, aber nach Erreichen der Fahrleistung nun vom Rettungszweckverband verkauft wurde. Das Fahrzeug mit einem Neuwert von rund 130.000 Euro konnte vom BRK-Kreisverband für rund 14.000 Euro erworben werden. Mit Hilfe der VR-Bank Feuchtwangen-Dinkelsbühl hatte der Förderverein des Rettungswesens in Bechhofen u. Umgebung und die BRK-Bereitschaft Bechhofen eine Crowdfunding-Spendenaktion gestartet. Ziel, so berichtete der Geschäftsführer des Fördervereins Bernd Kober, seien 7000 Euro gewesen. Nach nur wenigen Wochen waren aber 9007 Euro zusammengekommen.

Im Juli habe die Bereitschaft die Nachricht bekommen, so blickte Kober zurück, dass das alte Einsatzfahrzeug stillgelegt werden muss. „Der TÜV hat uns geschieden“, so Kober. Er dankte den 440 Einzelspendern für ihre Zuwendungen und der VR-Bank Feuchtwangen-Dinkelsbühl, die sich ebenfalls mit fünf Euro pro Spender beteiligt hat.

Christian Hückelkamp, der Leiter der BRK-Bereitschaft Bechhofen, berichtete, dass das neue Fahrzeug ein vollausgestatteter Rettungswagen sei, der auch noch, wenn die regulären Rettungswägen alle im Einsatz sind, alarmiert werde und von den Mitgliedern der Bereitschaft Bechhofen gefahren werde. Er zeigte sich sehr erfreut über den großen Erfolg der Spendenaktion. Damit werde, so Hückelkamp, eine große Wertschätzung für die Arbeit der Ehrenamtlichen deutlich. Das Fahrzeug werde bei Sanitätsdiensten, im Katastrophenschutz, bei den Aktivitäten der Bereitschaft und in Notfällen auch für den Rettungsdienst oder Krankentransport eingesetzt.

Der BRK-Kreisgeschäftsführer Heinz Bischoff betonte, dass so ein zusätzliches Rettungsfahrzeug gerade bei Großschadenslagen sehr wichtig sei. Das Fahrzeug, das der BRK-Kreisverband den Leistungsträgern abgekauft habe, habe rund 14000 Euro gekostet. Der Kreisverband hat davon knapp 5000 Euro bezahlt. Die Vertreter der VR-Bank Feuchtwangen-Dinkelsbühl, Herbert Hentschel und Martin Egger, berichteten, dass bisher mit den Crowdfunding-Aktionen schon mehr als 185.000 Euro Spenden in der Region gesammelt werden konnten. Bechhofens Bürgermeister Helmut Schnotz, der auch der zweite Vorsitzende des Fördervereins des Rettungswesens in Bechhofen u. Umgebung e.V ist, zeigte sich sehr froh über das neue Fahrzeug, das den rund zwei Dutzend aktiven ehrenamtlichen Mitgliedern der BRK-Bereitschaft eine gute Arbeitsgrundlage darstelle.

Das neue Fahrzeug sei auch schon einige Male alarmiert worden, berichtete Hückelkamp.

Interessanter Onlinebericht und Kurzfilm über den jüdischen Friedhof in Bechhofen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Redaktion des Onlineportals FrankenSein, welches sich aus einem Projektteam des Masterstudiengangs „Multimediale Information und Kommunikation (MIK)“ der Hochschule für angewandte Wissenschaften aus Ansbach zusammensetzt, hat eine sehr informative Reportage über unseren jüdischen Friedhof in Bechhofen erstellt.

Claudia Dommel war einen Nachmittag lang, gemeinsam mit den Redakteuren Johanna Beer, Cathrin Wicke und Philipp Kimmelzwinger auf dem jüdischen Friedhof unterwegs. Sie zeigte ihnen welche Geschichten hinter den Grabsteinen stecken und was diese über das frühere Leben der jüdischen Gemeinde aussagen. Hierzu sind ein schöner Kurzfilm und ein interessanter Bericht entstanden.

Der Beitrag „Jüdischer Friedhof Bechhofen – Steine, die Geschichte erzählen“ ist zum Nachlesen sehr empfehlenswert und unter dem Onlineportal www.FrankenSein.de (www.frankensein.de/juedischer-friedhof-bechhofen/) zu finden.

Vielen Dank an Claudia Dommel und das Team des Onlineportals FrankenSein für die äußerst gelungene Berichterstattung.

Jüdische Geschichte im Blick

Neun Stelen sollen über die Geschichte Bechhofens erzählen (Bericht: Alexander Biernoth)

Die Beschilderung wichtiger Gebäude geht in Bechhofen weiter: Demnächst werden neun Stelen aufgestellt, die nun auf die Spuren ehemaligen jüdischen Lebens in Bechhofen hinweisen. Der Arbeitskreis Beschilderung mit zweitem Bürgermeister Bernd Kober an der Spitze hat neun Standorte festgelegt, wo die Stelen ihren Platz finden sollen.

Wie Bernd Kober berichtet, gibt es seit einigen Jahren den Arbeitskreis (AK) „Beschilderung“, in dem drei Gemeinderatsmitglieder von der Bechhöfer Liste und weitere interessierten Bürgern mitwirken. AK-Mitglieder sind Ingrid Meierhöfer, Marianne Weinmann, Claudia Dommel, Hans-Dieter Lechner sowie die Gemeinderäte Albrecht Flierl, Gerhard Rieß und er selbst, so Kober.

Der Arbeitskreis habe schon das bestehende Beschilderungskonzept mit den Wegweisern, die von zwei Pinseln gerahmt werden, entwickelt. Das mehrstufige Beschilderungskonzept sehe zudem Stelen vor, die Informationen über markante Plätze oder Gebäude beinhalten.

Die AK-Mitglieder hätten nun diese Stelen-Beschilderung entworfen. Die Aufstellung solle nach dem Winter erfolgen, kündigte der zweite Bürgermeister an.

„Wir haben dieses Projekt auch bei der Leader-Aktions-Gruppe (LAG) angemeldet und hoffen auf finanzielle Unterstützung“, berichtet Bernd Kober. Die insgesamt neun Stelen sind als Rundweg angelegt, so dass die Besucher auch einen Eindruck vom damaligen Leben der jüdischen Gemeinde bekommen. Zudem gibt es ein Begleitheft und eine audiovisuelle Darstellung, die Interessierte mittels eines QR-Codes an den jeweiligen Stelen abrufen können.

Schützenverein Einigkeit Bechhofen Hauptversammlung

Rund 40 Posten der engen und weiteren Vorstandschaft waren beim Schützenverein Einigkeit Bechhofen in dessen Hauptversammlung zu besetzen- Und für jede Aufgabe fand sich bei den von Bürgermeister Helmut Schnotz geleiteten Wahren ein Amtsträger. Schützenmeiste Karl-Heinz Weinberger wertete dies als ein positives Zeichen des Vereins, „in dem Ehrenämter gerne angenommen wund gelebt werden“. Er selbst hatte dem Verein in verschiedenen Funktionen – zuletzt als langjähriger Schützenmeister – seinen Stempel aufgedrückt und war nun von der Führungsposition zurückgetreten.

Zu seinem Nachfolger wurde Manfred Kräutlein und zu dessen Vertreter Olaf Linke gewählt. Angesichts des bevorstehenden Vereinsjubiläums übernahm Karl-Heinz Weinberger die Funktion eines weiteren stellvertretenden Schützenmeisters. In die anderen wichtigsten Positionen wurden Martin Lang als Sportpistolenleiter, Robert Wiedemann als Verantwortlicher für Luftgewehr, Helmut Kräutlein (Luftpistole), Hans-Peter Altmann (Böllerschießen) und Jan Beck (Bogenschießen) gewählt.

Neue Damenleiterin ist Tamara Linke, während Johannes Pfeiffer als Jugendleiter fungiert. Gerd Schöllhammer ist Hauswart sowie Karl-Weinberger weiterer stellvertretender Schützenmeister und Seniorenbeauftragter. Sebastian Sauer nimmt die Schriftführung wahr, während Karin Sandner weiterhin als Schatzmeisterin und Oliver Röhner als Schießleiter tätig bleiben. Außerdem wurden noch etliche Stellvertreter und mehrere Beisitzer in den Gesamtausschuss gewählt.

Im Jahr 2019 sei im Verein wieder gute Arbeit geleistet worden, stellte Schützenmeister Karl-Heinz Weinberger fest. Auch sei die Mitgliederzahl erneut auf nunmehr 306 gestiegen. Der Schützenmeister dankte allen Helferinnen und Helfern, die sich bei der Schützenhausrenovierung eingesetzt hätten. Neben dem Sportbetrieb habe sich der Verein auch am gesellschaftlichen Leben der Marktgemeinde bei verschiedenen Gelegenheiten beteiligt, hieß es. Teilgenommen habe der Verein an Königsproklamationen in Beyerberg, Wilburgstetten, Unterwurmbach und Großohrenbronn.

Zu den Arbeiten am Schützenhaus hätten eine Umgestaltung des Vereinszimmers, die Renovierung des Treppenaufgangs und des Vorraumes der Schießanlage sowie das Anlegen eines Biergartens gehört, der sich bei der Siegerehrung für das Kirchweihschießen als gut gelungen erwiesen habe. Bei den Maßnahmen hätten zirka 50 Vereinsmitglieder rund 1600 Arbeitsstunden abgeleistet, wofür ihnen Weinberger besonders dankte.

Ein weiterer Dankt galt der Gemeinde Bechhofen für die finanzielle Unterstützung. Weinberger wies auf das Jubiläumsjahr 2022 hin. Deshalb werde der Bechhöfer Schützenverein im nächsten Jahr das Gauschießen des Schützengaus Hesselberg austragen. Dafür hätten die Luftgewehr-, Luftpistolen- und die Bogenabteilung bereits ein Programm erstellt. Ein Festzug mit Gaukönigsproklamation sei am Kirchweihsamstag 2021 vorgesehen. Außerdem werde ein Festabend stattfinden, bei dem detailliert auf die Vereinsgründung eingegangen werde.

Als nächste Termine des laufenden Jahres nannte Karl-Heinz Weinberger einen Vereinsabend am 30. Oktober 2020. Das Sonnwendschießen werde am 27. November und die Weihnachtsfeier am 18. Dezember stattfinden. Allen Mitgliedern des Schützenmeisteramtes dankte Weinberger für die gute Zusammenarbeit. „Wir haben einiges miteinander bewegt und unserem Verein sowohl in der Marktgemeinde Bechhofen als auch im Schützenverein Hesselberg positiv präsentiert. Den ausgeschiedenen Mitgliedern des Schützenmeisteramtes dankte Weinberger für die gute Zusammenarbeit. „Wir haben einiges miteinander bewegt und unseren Verein sowohl in der Marktgemeinde Bechhofen als auch im Schützengau Hesselberg positiv präsentiert.

Der von Karin Sandner vorgetragene Kassenbericht wies wegen der durchgeführten Korona-Maßnahmen eine moderate Steigerung des Schuldenstandes auf. Doch stehe der Verein finanziell gut da, meinte der Schützenmeister. Helmut Schnotz dankte dem Schützenverein Einigkeit für dessen Aktivitäten im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich. Er wisse die von vielen engagierten Mitgliedern geleistete Arbeit zu schätzen und wünschte dem Schützenverein weiterhin ein gutes Miteinander zum Wohle des Vereins und der Gemeinde.

Bechhofen investiert kräftig in Straßenbau

Die Marktgemeinde Bechhofen investiert kräftig in ihre Gemeindestraßen. Eine Viertelmillion Euro, so berichtete Bürgermeister Helmut Schnotz im FLZ-Gespräch, wurde in diesem Jahr für die Straßen ausgegeben. Im Rahmen eines Deckenbauprogramms habe man beispielsweise die von der Kreisstraße AN54 bei Winkel bis zur Gemeindegrenze mit Burgoberbach führende Trasse saniert. In diesem Streckenabschnitt sind nach Mitteilung des Bechhöfer Rathauschefs die Bankette befestigt und gepflastert worden, „so dass diese auch befahrbar sind“. Dadurch sei die Straße letztlich um rund 80 Zentimeter breiter geworden. Zudem wurden im Ortsteil Fröschau die nördliche Stichstraße und im Hauptort Bechhofen ein Drittel der Dinkelsbühler Straße – mit Verlegung neuer Gas- und Wasserleitungen nebst Aufbringen einer neuen Feinschicht – saniert. Instand gesetzt habe man des Weiteren den Spurweg, der Liebersdorf und Kaudorf verbindet. Ein Teil des Weges sei auch asphaltiert worden, was dessen Tragfähigkeit erhöhe. In Oberkönigshofen Leitungen verlegt Im Gemeindeteil Oberkönigshofen wurden zudem von der Bushaltestelle bis zum Ortsende Breitbandleitungen verlegt und die Straße wieder instandgesetzt, berichtete der Bechhöfer Bürgermeister abschließend.

Kindergartennotgruppen

Ein Haus, zwei Eingänge und zwei Träger: Im Schulgebäude in Großenried gibt es nun zwei Kindergärten. Im Erdgeschoss ist seit langem bereits der katholische Kindergarten „Mariä Heimsuchung“ unter Leitung von Erika Uhlmann untergebracht. Und seit September hat im Obergeschoss der Kindergarten „Sankt Katharina“ in Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde unter Leitung von Jonathan Hill bis zur Fertigstellung eines Neubaus in Bechhofen sein Domizil. Dann soll in den Hauptort umgezogen werden. Bis Ende Juli hatte die Räume im Obergeschoss des Großenrieder Schulhauses die Grundschule Bechhofen als Klassenzimmer genutzt. Weil Räume in Bechhofen frei wurden und die Marktgemeinde Räume für die Kinderbetreuung suchte, zog die Grundschule vorerst aus. Das Obergeschoss wurde, berichtete Bürgermeister Helmut Schnotz, für rund 10000 Euro für die dortige Kinderbetreuung umgebaut. Für die Einrichtung seien noch einmal 30000 Euro angefallen. Ziel sei es, sagte der Bürgermeister, dass die katholische Pfarrgemeinde nach dem Auszug der evangelischen Tagesstätte die alleinige Trägerschaft für die Kinderbetreuung in Großenried übernimmt. Der katholische Kindergarten hat eine Regelgruppe, und die beiden derzeitigen Notgruppen im Obergeschoss sind Krippengruppen mit 24 Plätzen. Weitere Notgruppe im Gemeindehaus Eine dritte Notgruppe, teilte Bürgermeister Helmut Schnotz mit, sei im evangelischen Gemeindehaus in der Fettingerstraße in Bechhofen eingerichtet worden. Die beiden Notgruppen in Großenried werden vorerst für zwei Jahre im alten Schulhaus bleiben, die Notgruppe im Bechhöfer Gemeindehaus sei „bis auf weiteres“ eingerichtet, so Schnotz. In diesem Kindergartenjahr seien alle Kinder, für die eine Betreuung gewünscht wurde, versorgt worden. Derzeit laufen die Planungen für die Zeit ab September 2021, erklärte der Rathauschef abschließend.