Rückblick auf das Kirchweihwochenende
Vom 24. bis zum 27. Juli fand in Bechhofen die diesjährige Kirchweih statt. Der Marktplatz zwischen den beiden Kirchen diente an allen vier Tagen als zentraler Festplatz. Das Festwochenende profitierte durchgehend von sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen. Der Eintritt auf das Festgelände war an allen Tagen frei.
Das Programm begann traditionell am Mittwoch und Donnerstag mit der Schlachtschüssel in den örtlichen Gasthäusern. Am Freitag öffnete der Vergnügungspark der Festwirtsfamilie Kübler. Nach einem Standkonzert im Le-Blanc-Park mit dem Spielmannszug und dem Musikverein Großenried folgte ein Festumzug mit über 700 Teilnehmern, an dem zahlreiche ortsansässige Vereine und Ehrengäste teilnahmen. Nach dem offiziellen Bieranstich durch Bürgermeister Sven Waidmann sorgten „Die Partyrocker“ für die musikalische Gestaltung. Der TSV Bechhofen übernahm den Getränkeservice an den Tischen. Laut Veranstalterangaben war der Freitag der besucherstärkste Tag des Wochenendes.
Ein Programmpunkt am Samstagnachmittag war die dritte Auflage der „Kerwa-Pinselpokalolympiade“, die von Tanja Frank-Herzog (Gemeindeverwaltung) organisiert wurde. 15 Teams mit insgesamt 66 Personen absolvierten 12 Stationen sowie ein Bechhofen-Quiz. Die ersten drei Plätze wurden jeweils von Teams des Radfahrvereins Adler Bechhofen belegt; der Sieger erhielt den Wanderpokal. Am Abend trat zunächst eine Dinkelsbühler Tanzschule mit Linedance-Vorführungen auf, gefolgt von der Band „Frankenbengel“. Zudem fand am Samstagabend ein prächtiges Feuerwerk statt, dessen Sicherheitswache durch die Stützpunktwehr Bechhofen gewährleistet wurde.
Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst in der Katharinenkirche, zelebriert von Pfarrer Thorsten Wolff. Im Rahmen eines Festaktes wurde dabei die Patenschaftsübernahme zwischen dem Kameraden- und Reservistenverein Bechhofen und der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Königshofen an der Heide besiegelt. Im Anschluss fand ein Weißwurstfrühschoppen mit dem Musikverein Großenried statt.
Ein Programmpunkt im Museumsareal in der Feuchtwanger Straße war die von Theo Däschlein und Wolfgang Schellenberger organisierte Sonderausstellung mit Rennmotorrädern von 1952 bis zur Gegenwart. Die Ausstellung verzeichnete einen großen Zulauf an ausstellenden Motorradbesitzern und Besuchern. Zahlreiche Größen der Szene nutzten die Veranstaltung, um sich unter Gleichgesinnten auszutauschen und in Erinnerungen zu schwelgen. Parallel dazu öffneten das Deutsche Pinsel- und Bürstenmuseum, das Museum „Wiegen + Messen“ sowie das „Vespa-Museum“ bei freiem Eintritt; der Bürstenbinder Reinhold Rottenbiller zeigte zudem traditionelles Handwerk. Der Spezialist führte den Handeinzug beim Bürstenmachen vor und demonstrierte, wie man mit verscheidenfarbigen Borsten attraktive Bürstenmodelle entstehen lassen kann. Nachmittag des Tages umrahmte der Kaffee- und Kuchenverkauf durch drei Ortsvereine sowie Auftritte der Sängerin „Stefanie C.“.
Der Montag stand im Zeichen des Kinder- und Familienachmittags mit ermäßigten Fahrpreisen. Der gleichzeitige Seniorennachmittag mit Kaffee- und Kuchenverkauf, der durch die Firma HCP gesponsert und von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sachsbach zur Unterstützung der Kirchensanierung organisiert wurde, verzeichnete einen großen Andrang. Dies war unter anderem auf die zeitgleich stattfindenden Aufführungen der Kindergärten zurückzuführen. Zudem traten die Grund- und Mittelschule Bechhofen, die Tanzschule Movement Revolution sowie erneut die Sängerin „Stefanie C.“ auf.
Foto/Text: Johannes Flierl













