Die Frauen der Hirschenstraße. Eine Spurensuche
Eine Ausstellung des Museums Frauenkultur Regional – International Ort: Fürth, Hirschenstraße 16
Zeitraum: 20. Juni 2026 bis 4. April 2027
Unsichtbares sichtbar machen: Frauen prägten und prägen Nachbarschaften als Hausbesitzerinnen, Mieterinnen, Unternehmerinnen, Händlerinnen, Arbeiterinnen, sozial engagierte Aktivistinnen und Künstlerinnen – oft, ohne Spuren in der offiziellen Erinnerungskultur zu hinterlassen.
Mit dieser Spurensuche nach den Frauen der Hirschenstraße in Fürth – dem neuen Standort des Museums Frauenkultur Regional – International – wird aufgezeigt, wie Frauen verschiedenster Milieus, Altersgruppen, Klassen und Migrationsgeschichten die Stadtgeschichte erlebt und gestaltet haben. Exemplarisch gebündelt in dieser einen Straße wird die Geschichte von über 170 Jahren lebendig.
Vorgestellt werden Frauen aus allen Epochen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Schicksal jüdischer Frauen, wobei ein starker lokaler Bezug die Ausstellung prägt: Die Geschichte der vier Schwestern Frieda, Ida, Hanna und Rosa aus der Familie Bechhöfer, die von ihrem Heimatort Bechhofen in die Hirschenstraße zogen, macht die Verbindung zwischen den beiden Orten und die Schicksale jüdischer Familien unmittelbar greifbar.
Eröffnung: Samstag, 11. Juni 2026, 11.00 Uhr
Besonderer Veranstaltungshinweis: Sonntag, 8. November 2026, 11.00 Uhr im Jüdischen Museum Fürth: “Lamento für Rosa” – Klavierkonzert mit Frederick Stocken (Enkel von Rosa Bechhöfer) und Christopher Skelton-Foord.
Umfangreiches Begleitprogramm: Weitere Informationen finden Sie unter: www.frauenindereinenwelt.de
Text: Johannes Flierl




