Breitband

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Glasfaser Ausbau
Kommunalunternehmen
Markt Bechhofen
Seit Jahren kommt der Breitbandausbau gerade in ländlich strukturierten Gebieten nicht richtig voran. Für die renomierten Netzbetreiber ist der Anschluss der kleinen Kommunen nicht lukrativ genug um die einzelnen Ortsteile mit schnellem Internet zu versorgen. Auch der Markt Bechhofen a.d.H. mit seinen 28 Ortsteilen hat in der Vergangeneheit immer wieder versucht über Landesförderprogramme die Ortsteile zu versorgen. In einigen Bereichen ist es durch Zuzahlung an den jeweiligen Netzbtreiber gelungen eine Verbesserung herbeizuführen. Dennoch der überwiegende Teil der Ortsteile ging dabei leer aus.
Deshalb hat der Marktgemeinderat beschlossen den Ausbau mit schnellem Internet (Glasfaser mit in jedes Haus) selbst zu betreiben. Die Aufgabe ein flächendeckendes Kommunikationsnetz auszubauen wurde als dritte Säule in die Hand des Kommunalunternehmens Markt Bechhofen gegeben.
Zusammen mit der Stadt Herrieden wurden dann die nördlichen Ortsteile an das Glasfasernetz angeschlossen. Bei jeder Tiefbaumaßnahme im Gemeindegebiet wurde und wird weiterhin das Leerrohrnetz für Glasfaser ausgebaut. Ende 2015 wurde durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ (Förderrichtlinie) erlassen. Zweck der Förderung ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland zur Erreichung eines nachhaltigen sowie zukunfts- und hochleistungsfähigen Breitbandnetzes (NGA-Netz) in unterversorgten Gebieten, die derzeit nicht durch ein NGA-Netz versorgt sind und in denen in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren kein NGA-Netz errichtet wird (sogenannte weiße NGA-Flecken). Mit dem Bundesförderprogramm werden Ausbauprojekte gefördert, die eine Versorgung mit mindestens 50 Mbit/s erreichen. Um diese Förderung hat sich das KMB Markt Bechhofen mit Erfolg beworben, so dass Ausbau weiterer Ortsteile und dem Hauptort Bechhofen ermöglicht wird.


2014
Mit Beschluss vom 26.02.2014 wurde die Planung und der Bau des passiven Breitbandnetzes
in den Ortsteilen Kaudorf, Selingsdorf, Sachsbach, Reichenau, Liebersdorf, Kallert, Thann und
Winkel beschlossen (In Eigenregie und ohne Förderung).
2015
Inbetriebnahme der ersten 8 Ortsteile mit dem Highspeed Glasfasernetz. 95% der Häuser wurden mit Glasfaser bis in das Haus (FTTH) angebunden.
2016
Zuwendungsbescheid nach Richtlinie Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland (Förderrichtlinie des Bundes). Eine einmalige und nicht rückzahlbare Zuwendung in voller Höhe
bis zu 50 000 Euro (fünfzigtausend Euro) für die Inanspruchnahme von externen Planungs- und/oder Beratungsleistungen im Sinne der Nummer 3.3 der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ (Förderrichtlinie des Bundes). Die Beratung soll der Qualitätssicherung der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Umsetzung von Fördermodellen im Sinne dieser Richtlinie dienen, wurde gewährt.

2016 September
Markterkundung -  Ziel der Markterkundung war die Abfrage an die Netzbetreiber in Eigenregie einen Netzausbau vorzunehmen um den derzeitigen Breitbandausbau zu verbessern. Auch hier war das Ergebnis dass ein Ausbau durch die Netzbetreiber hauptsächlich im Zentralort und in Teilen Königshofen und Großenried, geplant ist. Allerdings ist eine Inbetriebnahme erst in 2019 vorgesehen. Durch den "Eigenausbau" der Netzbetreiber fallen nach Förderrichtlinie einige Gebiete aus der Förderung durch das BMVI raus.
2017 März
Nach erfolgreicher Konzeptplanung, unterstützt durch Fachplaner wurde dem Kommunalunternehmen Markt Bechhofen der Förderbescheid für die Umsetzung der Maßnahme zugestellt.
Zuwendungen des Bundes für ein Betreibermodell nach Ziff. 3.2 der Richtlinie für die Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland (Förderrichtlinie des Bundes). Das KMB erhält eine nicht rückzahlbare Zuwendung in Höhe von 1.704.475 € (Betrag in Worten: eine Million siebenhundertviertausendvierhundertfünfundsiebzig Euro) für die Durchführung der geplanten Baumaßnahmen zur Errichtung einer passiven Infrastruktur im Sinne der Nummer 3.2 der Förderrichtlinie des Bundes. Zusätzlich wurde eine Co-Finazierung durch den Freistaat Bayern in Höhe von 840.000 € zugesagt. Insgesamt stehen rund 2,5 Millionen Euro als Fördermittel zur Breitbandversorgung im Gemeindegebiet zu Verfügung.
2017 August
Beginn der Fachplanerausschreibung zur Findung eines geeigneten Planungsbüros zur Umsetzung der geplanten und geförderten Infrastrukturmaßnahme. Aufgrund der Investitionssume von ca. 3,5 Millionen Euro ist eine europaweite Ausschreibung notwendig.
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